Süße Städtebausim Kingdoms und Castles erschienen


Ich habe eine Schwäche für altmodische Städtebauspiele. Banished, Anno 1401, Die Siedler – ich nehme sie alle. Insofern hat Kingdoms and Castles [offizielle Seite], das diese Woche erschienen ist, die Aufmerksamkeit meines Turmwächters erregt.

Ihr baut eine Stadt auf und verteidigt eure Bevölkerung dann gegen Raubzüge von Wikingern, Drachenangriffe und harte Wintereinbrüche. Einfach genug. Was mich reizt, wirklich, das ist der mit wenigen Polygonen auskommende Grafikstil und die Art, wie die kleinen Dörfler auf und ab wippen, während sie herumhuschen. Es gibt auch sich verändernde Jahreszeiten und ein “stilisiertes prozedurales Wolkensystem” – grundlegend gesagt, die Wolken sehen hübsch aus.

Es hat all die Dinge, die man von dieser Spielart erwarten würde. Ihr schickt die Dörfler zum Holzhacken, zum Bergbau, einige zum Aufbau von Kirchen und Plätzen für Festivitäten und so weiter. Das konstante heikle Jonglieren mit Ressourcen ist es, was ich an diesen Spielen mag, was nur so lange anhalten kann, bis die Hälfte meines Dorfes in Brand steht und die andere Hälfte von einer Seuche dahingerafft wird.

Vom ersten Eindruck her positioniert sich Kingdoms and Castles auf der einfacheren Seite des Genres, aber das spiegelt sich auch im Preis wider: 9,99 Euro auf Steam und GOG. Die ersten Steam-Reviews sind sehr positiv, was nach einem guten Start aussieht.

Fun-Fact: Es ist das erste veröffentlichte Spiel, dessen Finanzierung durch die Crowdfunding-Plattform Fig zustande kam. Was eines Tages eine Antwort in einem sehr nischigen Pub-Quiz sein kann.

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