Hellblade: Senua’s Sacrifice sieht erschütternd aus – auf eine gute Art

Ninja Theory hat ein edles Ziel für Hellblade: Senua’s Sacrifice [offizielle Seite]: ein Hack-and-Slash-Spiel zu entwickeln, das sich komplett um mentale Gesundheit dreht. Das sind die Leute hinter DmC: Devil May Cry und Enslaved: Odyssey to the West (sie mögen Doppelpunkte, was?), also könnt ihr einen nicht unerheblichen Anteil Kämpfe erwarten. Aber der eigentliche Fokus liegt auf dem Kampf des Hauptcharakters Senua, und zwar mit Psychosen, Depressionen und Halluzinationen.

Kann man ganz klar im neuen Trailer erkennen. Senuas Gesichtsausdrücke sind ernsthaft erschütternd und die tiefe Stimme, die von ihrem Leid erzählt, ist abschreckend (obwohl ich meine Lautsprecher aufdrehen musste zum Verstehen, was sie sagt). Der Trailer zeichnet auch klare Parallelen zwischen der überdachenden Geschichte von Senuas Suche nach der Seele eines verstorbenen Geliebten und ihrer inneren Misere – sie muss sich inneren und äußeren Dämonen stellen.

Schaut es euch an:

Es gibt im Trailer nur wenige Spielszenen zu sehen. Wenn ihr also mehr über den Kampf erfahren möchtet, gibt es im Entwicklertagebuch unterhalb einige Ausschnitte. Er kommt aus der Dark-Souls-Denkrichtung, dem ersten Eindruck nach zumindest. Ihr müsst euch ducken, hechten und zuschlagen, wenn sich das Zeitfenster dafür öffnet. Man kann auch die Zeit verlangsamen.

Ninja Theorys Erfahrung mit Nahkampf ist bestens bekannt, daher habe ich hier keinerlei Sorge. Ob es ein Erfolg wird, hängt voraussichtlich von der Reife und Tiefe ab, mit der es Senuas mentale Gesundheitsprobleme abbildet. Was ich gesehen habe, geht in die richtige Richtung. Und es ist seit Langem bekannt, dass mit Paul Fletcher ein Psychiater und Professor der Cambridge-Universität am Projekt mitarbeitet, um sicherzustellen, dass Stereotypen vermieden werden.

Hellblade erscheint am 8. August bei Steam, GOG und im Humble-Store. Es kostet 29,99 Euro.

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