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Mittelerde: Schatten des Krieges erklärt die Mikrotransaktionen

So aufregend sich das erweiterte Nemesis-System in Schatten des Krieges anhören mag – Warner Bros. saß auf einer heißen, saftigen und spannenden Marketing-Bombe. Jetzt haben sie endlich vom Leder gezogen: Verdammt, ja, Schatten des Krieges [offizielle Seite] hat optionale Mikrotransaktionen, um das Stärkerwerden im Singleplayer-Modus zu beschleunigen. Kommt schon, gebt mir ein „Aber hallo!“.

Ich sagte, gebt mir ein „Aber hallo!“.

Nicht? Ich dachte, einer von euch würde es wenigstens ironisch tun.

Schatten des Krieges verfügt über die Option, Loot-Chests zu kaufen, die zufällige Items enthalten, und War-Chests mit zufälligen Gefolgsleuten und EXP-Boots, wie Entwickler Monolith erklärt. Diese werden angeboten im Austausch gegen ‚Mirian‘, die reguläre In-Game-Währung, die man beim Spielen verdient, und gegen ‚Gold‘, eine Währung nur für Mikrotransaktionen, die man „in kleiner Menge“ bei bestimmten Meilensteinen erhält oder mit Echtgeld kaufen kann.

Was ein wenig mies ist in einem Singleplayer-Spiel für 60 Euro. Ja, alle diese Orks und Items kann man im normalen Spielverlauf bekommen, ohne einen einzigen Penny ausgeben zu müssen, aber:

1) Ihre reine Existenz ist unangenehm.

2) In Spielen mit optionalen Mikrotransaktionen ist das Loot-Balancing oftmals so gehalten, dass es die Leute anstupst, vorankommen zu wollen.

3) Wenn diese Fortschrittssysteme aufdringlich genug sind, dass genug Leute echtes Geld zahlen wollen, um sie zu überspringen, wieso sind sie dann im Spiel?

Ich weiß nicht, ob Punkt zwei auf Schatten des Krieges zutrifft, aber ich finde es nicht ermunternd. Obwohl mir kosmetische Loot-Kisten in Mehrspielertiteln (ein paar habe ich selbst gekauft) nichts ausmachen, möchte ich mich in einem Singleplayer-Spiel für 60 Euro nicht angehalten fühlen, noch mal extra für den Fortschritt zu bezahlen.

Monolith zufolge ist das System gedacht für Leute, die, ähm, den Sandbox-Teil überspringen wollen, der Mordors Schatten so spaßig machte.

„Indem ihr euch auf die Welt einlasst und Schatten des Krieges spielt, verdient ihr Items wie Ausrüstung oder einzigartige Orks für eure Armee. Das sind die gleichen Items, die man auf dem Markt in Loot-Chests oder War-Chests findet. Gold erlaubt es lediglich, diese sofort in die Finger zu bekommen, indem es die zusätzliche Zeit verkürzt, die man mit dem Gewinnen weiterer Schlachten, dem Aufspüren von Erzfeinden, dem Erfüllen von Quests und dem Anschlag auf Festungen zubringen würde.“

Ugh, wer würde etwas davon tun wollen? Ich spiele es nur, um die sexy Spinne zu treffen. Diese Art von Monetarisierung fühlt sich so sehr nach 2012 an. Mittelerde: Schatten des Krieges erscheint am 10. Oktober.

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