Killing Floor: Incursion ist saftiges Zombie-Geschlachte in VR

Schlagt einem Zombie den Kopf mit einer Axt ab, schnappt euch den Schädel und werft ihn einem seiner schaurigen Freunde entgegen, und all das unter Benutzung eure echten Hände. Das sind Dinge, die ihr in Killing Floor: Incursion [offizielle Seite] tun könnt, einem ab sofort erhältlichen VR-Spin-off der exzellenten Killing-Floor-Reihe. Es ist momentan Rift-exklusiv und erfordert Oculus Touch zum Spielen, eine hohe Eintrittshürde also, aber wenn ihr in der Hinsicht ausgestattet seid, könnte es einen Blick wert sein.

Der Kampf sieht intensiv aus. Ihr könnt euch allein oder mit einem Freund im Koop-Modus durch die Horden ballern. Mithilfe des Touch-Spielgefühls könnt ihr das Messer in jede beliebige Richtung und in jedem gewünschten Winkel schwingen. Oder einem Freund eine Shotgun zuwerfen, damit er den Kopf eines Zombies wegbläst, der zu nah kommt. Außerdem sieht es verdammt beängstigend aus. Die Killing-Floor-Spiele waren nicht gerade gruselig, aber in VR gibt es kein Entkommen. *Schluck*

Jedes Mal, wenn ich einen VR-Trailer für ein Touch-Spiel sehe, rechne ich damit, dass es das Bewegungssystem ist, das dem Spiel ein Bein stellen könnte. Im Trailer unterhalb seht ihr, dass die Charaktere in jedem Kampf unbeweglich bleiben, was dem Ganzen einen Hauch von Schießbude verleiht – wenn auch einer spaßigen voller Gore. Den Entwicklern von Tripwire Interactive zufolge können Spieler in „freier Erkundung“ Waffen und Munition suchen, müssen dann aber an einem Ort verharren, um den nächsten Ansturm abzuwehren.

Wäre ich im Besitz von Rift und Touch, würde ich das Spiel ausprobieren wollen. Ob es mein Herz erobern könnte, das ist eine andere Sache.

Wer einen Blick darauf werfen möchte, findet es für 39,99 Euro im Oculus-Store. Tripwire Interactive möchte Incursion für Vive-Headseats auf Steam noch „vor dem Jahresende“ veröffentlichen.

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