Steam startet nicht: Welche Lösungen zur Fehlerbehebung gibt es?

Es passiert in den ungünstigsten Momenten: Der Steam-Client verweigert den Start und damit nicht nur wichtige Updates, sondern auch die an den Account geknüpften Spiele. Wenn das passiert, können vielfältige Gründe dahinter stecken. Vorab sei gesagt, dass keine der hier aufgeführten Möglichkeiten eine Garantie dafür ist, Steam wieder zum Laufen zu bringen. Es sind Anhaltspunkte, aber PCs sind auch komplexe, nicht genormte Systeme, bei denen es an vielen Stellschrauben hapern kann.

Sollte keiner der Schritte helfen, könnt ihr jederzeit eine Neuinstallation von Steam in Betracht ziehen. Besucht dafür einfach die Hauptseite und klickt oben rechts auf „Steam installieren“. Ihr erhaltet automatisch die aktuellste Version und müsst euch erneut mit eurem Usernamen und Passwort einloggen (sichert vor der Neuinstallation den Ordner „SteamApps“, in dem sich die Spieldaten und Speicherstände befinden, die ihr im Anschluss weiterbenutzen könnt).

Auch ist die Unterscheidung wichtig, ob das Programm aufgrund von Verbindungsproblemen nicht startet oder weil etwas mit der Installation nicht stimmt. Liegt ersterer Fall vor, kann es sein, dass lediglich die Server im Moment Probleme haben oder dass eure Internetverbindung ausgefallen ist. Sichert euch als Erstes ab, dass hier alles in Ordnung ist.

Ansonsten hier ein paar Tipps und Lösungsvorschläge, wie man Valves Plattform zur Mitarbeit überreden kann.

Die Datei ClientRegistry.blob löschen

Einer der Hauptgründe, wieso Steam Zicken macht, könnte unter Umständen in dieser kleinen Datei stecken. Daher genügt es oftmals, diese einfach zu löschen, und schon klappt der Startvorgang reibungslos.

  • Sucht das Verzeichnis auf eurer Festplatte, in dem Steam installiert ist. In den meisten Fällen, wenn ihr es nicht anders angegeben habt, ist das der Pfad „C:\Programme (x86)\Steam“.
  • Direkt in diesem Ordner liegt die Datei ClientRegistry.blob. Klickt mit der rechten Maustaste darauf und löscht sie.
  • Wagt nun einen neuen Versuch, Steam zum Starten zu überreden.

Programmdaten erneut herunterladen

Wie gesagt, oft löst sich das Problem durch Löschen der ClientRegistry.blob von selbst. Wenn nicht, kann es an anderen Programmkonstellationen innerhalb der Steam-Installation liegen. Kurz gesagt: Beherztes Aufräumen kann helfen.

  • Sucht erneut den Ordner auf, in dem Steam installiert ist.
  • Seid ihr im Hauptordner, dann löscht abgesehen von „Steam.exe“ und dem Ordner namens „SteamApps“ sämtliche Inhalte, also alle Ordner und Dateien.
  • Dies erwirkt, dass Steam die für seine vollumfängliche Funktionalität benötigten Daten beim Starten erneut herunterlädt. Ist der Download abgeschlossen, könnte das Problem behoben sein.

Zurücksetzen des Steam-Clients

Es kann auch sein, dass Steam aufgrund diverser Einstellungen innerhalb des Programms nicht mehr funktionieren will. Ihr könnt diese Parameter zurücksetzen, indem ihr folgenden Schritten folgt.

  • Mit der Tastenkombination Windows+R öffnet ihr das „Ausführen“-Eingabefenster des Betriebssystems.
  • Gebt hier „steam://flushconfig“ ein oder kopiert den Text in das Eingabefeld. Klickt dann auf „OK“.
  • Das Betriebssystem fragt noch einmal nach, ob ihr sicher seid, die lokal gespeicherten Einstellungen auf den Normalwert setzen zu wollen. Bestätigt das mit einem weiteren Klick auf „OK“.
  • War dies der Grund für den verweigerten Start, könnt ihr Steam nun erneut starten und solltet keine Probleme mehr haben.

Steam-Support kontaktieren

Bringt keine der aufgeführten Möglichkeiten Besserung und ihr wollt trotzdem keine Neuinstallation übers Knie brechen, könnt ihr noch die Leute fragen, die mit derlei Problemen ihr Geld verdienen: den Steam-Support. Auf der Steam-Hilfeseite findet ihr vorgefertigte Lösungsvorschläge für viele oft eintretende Fälle. Außerdem könnt ihr dort konkrete Fragestellungen zum nicht startenden Steam-Client loswerden und solltet in der Regel flott eine Antwort erhalten.

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