Die 50 besten Shooter für den PC Die 50 besten Strategiespiele für den PC

Die besten Adventures für den PC

Featured post

20. Discworld Noir

Entwickler: Perfect Entertainment
Publisher: GT Interactive

Es ist interessant, dass einige Leute die ersten beiden Discworld-Adventures, in dem man als Zauberer Rincewind spielt, als gute Spiele einordnen. Sind sie nicht. Sie sind verdammt schrecklich, idiotisch schwer, und Eric Idles Stimme ist, wie zu Tode geraspelt zu werden. Allerdings kam das dritte Spiel und etwas ziemlich Liebenswertes passierte.

Noir erinnerte uns daran, dass ein Spiel mehr sein konnte als ein Potpourri der Bücher. Es ist eine Parodie der hartgesottenen Fiktion und lässt euch als Lewton spielen – ein früheres Mitglied der Stadtwache. Im Rahmen einer eigenen Geschichte, mitgeschrieben von Pratchett, untersucht man einen Mord und wird hineingezogen in die eigenartige Unterwelt der Vampire und Werwölfe.

Es gibt einige fantastische Witze, ebenso wie viele liebenswerte Veräppelungen von Lovecraft, Chandler und anderen.

Anmerkungen: Die Sprachausgabe ist großartig. Ihr habt Rob Brydon, Robert Llewellyn, Kate Robbins und Nigel Planer, die ihren Job klasse verrichten.

Wo kann ich es kaufen: Es ist hart aufzutreiben und muss erst noch von GOG gerettet werden.

Was sollte ich sonst noch spielen: Seht euch vielleicht Westwoods Kyrandia-Adventure-Serie an – ebenfalls britisch und albern.

19. The Walking Dead: Staffel eins

Entwickler: Telltale Games
Publisher: Telltale Games

Auf Grundlage der Comics statt der enorm beliebten TV-Serie ist Telltales erfolgreichstes Unterfangen auch zweifellos die brutalste Adventure-Spielerfahrung überhaupt. (Wenn ihr das Durchleiden durch Myst nicht mitzählt)

Als unerbittliche Geschichte von Elend, Verlust, Scheitern und drohendem Tod lässt es niemals von seinen Charakteren ab, am allerwenigsten vom armen Kind Clementine. Über seine fünf Episoden hinweg werden euch Happy-Ends keinen Ärger bescheren. Alles andere schon.

Telltales extrem aufs Wesentliche reduzierter Adventure-Ansatz erzeugt oft ein Gefühl der Leere in Hinblick darauf, was in der Welt passiert, aber es klappte in der Walking-Dead-Serie. Sie ließ stattdessen den Spieler mit einem Gefühl der Leere zurück. Es geht um Gespräche und Entscheidungen statt Rätsel und Inventargegenstände, und eure Handlungen haben signifikante Kurzzeitauswirkungen auf die Handlung.

Wie viel brutale Verzweiflung ihr ertragen könnt, definiert eure Verbindung zu den Episoden, aber es besteht kein Zweifel, dass The Walking Dead ein smarter, faszinierender Adventure-Ansatz gelungen ist.

Anmerkungen: Einer der Autoren der Serie, Gary Whitta, bearbeitete die PC Gamer redaktionell. Von The Walking Dead sagte er, dass „alle Entscheidungen gleichermaßen falsch sind“.

Wo kann ich es kaufen: Steam, GOG

Was sollte ich sonst noch spielen: Telltales bester Comedy-Lauf war Strong Bad’s Cool Game For Attractive People. Mehr kürzlichen Erfolg konnte Tales from the Borderlands erzielen.

18. Die Blackwell-Serie

Entwickler: Wadjet Eye Games
Publisher: Wadjet Eye Games

Dave Gilbert hat sich schon lange etabliert als der König unabhängiger Adventure-Entwicklung. Mithilfe der Adventure-Game-Studio-Engine hat er seit 2006 konstant hochqualitative Spiele produziert. Von seiner ersten Bemühung, The Shivah, zum Publishing einiger der interessantesten Sci-Fi-Geschichten der letzten Zeit, etwa Gemini Rue oder Technobabylon. Aber seinen Ruf hat er sich wahrhaft mit der Blackwell-Serie erarbeitet.

Beginnend mit The Blackwell Legacy, erzählen die Spiele Geschichten von einem Geistführer namens Joey Mallone und den zwei Frauen, denen er erschienen ist, Rosangela und Lauren Blackwell. Es sind Mordgeschichten, Familiensagen, ergreifende Kommentare auf mentale Krankheit und geisterhafte Angelegenheiten.

Jede Episode verbessert sich gegenüber der vorherigen, die Geschichten bersten vor Charakter und Sorgfältigkeit, und die Rätsel sind auch ziemlich ordentlich. Der Bogen ist komplett gespannt, also gibt es keinen besseren Zeitpunkt als jetzt, die komplette Reihe zu spielen.

Wo kann ich es kaufen: Entwickler, Steam

Was sollte ich sonst noch spielen: Primordia, Gemini Rue und Technobabylon, alles vom selben Publisher.

17. Gabriel Knight: Sins of the Fathers

Entwickler: Sierra Online
Publisher: Sierra Online / Activision

Im Jahr 1993 machte sich Sierra daran zu zeigen, dass es Adventures auch zu düsteren Orten hinziehen kann. Obwohl die Police-Quest-Serie schon einen ernsthafteren, weniger komödiantischen Ton anschlug, schob Gabriel Knight das Genre in eine grimmigere, horrorgetriebene Richtung. Es hat eine Menge zu verteidigen.

Allerdings konnte das Elend der folgenden Horror-Adventures keinen Einfluss nehmen auf die Qualitäten von Gabriel Knight. Und davon hat es eine Menge. Der titelgebende Bursche gerät in die Untersuchung einer Mordwelle, in der Voodoo und schließlich seine eigene familiäre Rolle als Schattenjäger hervortreten.

Erzählstark, unglaublich tiefgreifend und trotz Humors deutlich ernsthafter, als es Adventures bis zu dem Punkt waren. Es ebnete den Weg für „ernste“ Adventures. Und eine Menge nachgeahmten Schrott.

Wo kann ich es kaufen: GOG, Steam

Was sollte ich sonst noch spielen: Holt euch unbedingt Gabriel Knight: The Beast Within, aber auf keinen Fall Moebius: Empire Rising.

16. Fahrenheit

Entwickler: Quantic Dream
Publisher: Atari

Fahrenheit ist nicht ansatzweise so gut, wie die Leute sagen, aber es ist deutlich besser, als es andere Leute sagen. Was es darstellt, ist ein Leitfaden, von dem sich andere Adventure-Entwickler Ideen holen sollten. Es ist ein riesiges Durcheinander von einem Spiel, und es ist ein großartiges Spiel. Es ist originell, faszinierend, merkwürdig und letztlich extrem albern.

Dass David Cage nach wie vor als großer filmischer Entwickler gepriesen wird, sei ihm trotzdem gegönnt. Nimmt man den unsinnigen „Autorenfilmer“-Gedanken beiseite, ist Fahrenheit eine faszinierende Sammlung von Ideen, die gegen die Wand gefahren wurden.

Dann wiederum, nehmt einen Soundtrack von Angelo Badalamenti hinzu, ein wenig ehrlich gutes Schauspiel, ignoriert das bisschen wirklich müden Rassismus und akzeptiert das INTERNET ALS PERSON – und es steckt voller großer Momente. Wahnsinnig wie ein Obstbaum, aber endlos erfinderisch, dergestalt bietet es immer noch viele gute Ideen, an denen sich andere Leute orientieren können.

Anmerkungen: Eine der schönsten Ideen im Spiel ist die Benutzung multipler Kamerawinkel beim selben Geschehnis, was wirklich öfter kopiert werden sollte.

Für den US-Release mussten Sex und Brüste entfernt werden, um einer tödlichen Einstufung „nur für Erwachsene“ aus dem Weg zu gehen. Man vermisst dabei nicht viel.

Wo kann ich es kaufen: Steam, GOG

Was sollte ich sonst noch spielen: Ihr könnt euch Cages massiv überbewertetes Heavy Rain auf PS3 anschauen, oder das neuere Beyond: Two Souls.

Page 1Page 2Page 3Page 4Page 5Page 6Page 7Page 8