Die besten Adventures für den PC

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15. Baphomets Fluch

Entwickler: Revolution Software
Publisher: Virgin Interactive

Die Baphomets-Fluch-Serie läuft seit 1996 bis zum heutigen Tag. Obwohl es einige großartige Teile hatte (das bedauerlicherweise unterbewertete Baphoments Fluch 3), wurde es niemals besser als in diesem ersten Spiel.

Die „Werden-sie-oder-nicht“-Hauptfiguren in Person des amerikanischen Touristen George Stobbart und der französischen Pressefotografin Nicole Collard hatten sofort eine brillante Chemie. In ihrer Geschichte versuchten sie, ein verschwörerisches Mysterium zu lösen, das sie vom terroristischen Anschlag auf ein Pariser Café in die Baphomet-basierte und templerbezogene Unterwelt führt.

Trotz der Nationalitäten der Hauptcharaktere herrscht ein deutlich britischer Ton und Sinn für Humor, den Schöpfern Charles Cecil, Steve Ince und Co. sei Dank. Voller offensichtlicher Liebe für Geschichte und immer mit einem schiefen Grinsen gesegnet, ist es bis heute ein großer Spaß.

Anmerkungen: Das Ziegenrätsel, das so oft als Referenz für schlechte Puzzles angeführt wird, kommt in diesem Spiel vor. Es ist immer noch Müll, aber deutlich verbessert in der aktuellen Version des Spiels.

Wo kann ich es kaufen: Steam, GOG

Was sollte ich sonst noch spielen: Revolutions anderen Klassiker, Beneath a Steel Sky, der kostenlos erhältlich ist.

14. To The Moon

Entwickler: Freebird Games
Publisher: Freebird Game

Aber ist das nicht ein RPG? Nein. Es ist ein Adventure. Also psssst. To The Moon ist ein vollstens fesselndes und lächerlich bewegendes ADVENTURE darüber, die Erinnerungen eines alten, sterbenden Mannes zu ändern.

Ihr sterbt und habt nie eure Träume gelebt. Was, wenn jemand in eure Erinnerungen springen und sie so ändern könnte, dass ihr euch daran erinnert, alles erreicht zu haben? Das ist die ethisch dubiose Position, in der dich Dr. Eva und Dr. Neil wiederfinden, als sie sich daran machen, die Erinnerungen des alten Johnny Wyles zu ändern, bis er sein Ziel erreicht, zum Mond zu fliegen.

Das Ergebnis ist ein Spiel, das schwierige Fragen über Moral, Liebe und Tod stellt. Außerdem: Ihr werdet genau dreimal weinen.

Jupp, es gibt eine schrottige Zombie-Sequenz (fragt nicht), aber die ist vergessen, sobald ihr schluchzend die Credits erreicht habt. Die Fertigkeit, mit der es das Zusammenstückeln seiner tragischen, rückwärts erzählten Geschichte erlaubt, ist verblüffend.

Anmerkungen: Eine Fortsetzung soll eines Tages auf den Plan treten. Das ziemlich enttäuschende A Bird Story erschien als Überbrückung zwischen den beiden Spielen, aber die zwei bislang veröffentlichten Mini-Episoden deuten ein viel interessanteres kommendes Spiel an.

Wo kann ich es kaufen: Steam, GOG

Was sollte ich sonst noch spielen: Holt euch die beiden Mini-Episoden und seht euch Richard & Alice an.

13. Machinarium

Entwickler: Amanita Design
Publisher: Amanita Design

Amanita hat kein Spiel veröffentlicht, das es nicht wert ist, gespielt zu werden, darunter ihre Samorost-Spiele (Teil drei könnte durchaus, wenn es erscheint, das Spiel sein, das Machinarium von der Topposition wirft) und das umwerfende Botanicular. Aber es ist Machinarium, das als stärkstes Adventure in ihrer Sammlung heraussticht.

Die herzbrechend-süße Erzählung von einem kleinen Roboter namens Josef konzentriert sich auf seine Bemühungen, den Turm seiner Stadt vor einigen bösen, gemeinen Robotern zu retten. BÖSE, GEMEINE ROBOTER. Das umfasst eine Kombination aus Point-and-Click und etwas traditionelleren Puzzles, aber vor allem Gestarre und Gegaffe darüber, wie hübsch das alles aussieht. Und Ohren-Gegaffe wegen des Soundtracks.

Es fühlt sich ein bisschen an, als würde man von einem Spiel geknuddelt.

Anmerkungen: Microsoft ist so ein großer stinkender Dummkopf, dass er keinen Release von Machinarium auf der Xbox bewilligte. Wer erinnert sich heute noch daran, wer Microsoft ist?

Wo kann ich es kaufen: Steam, Humble

Was sollte ich sonst noch spielen: Treibt Botanicular und die ersten beiden Samorost-Spiele auf.

12. Full Throttle (dt. Vollgas)

Entwickler: Lucas Arts
Publisher: Lucas Arts

Das von Tim Schafer beaufsichtigte Adventure wurde bedauerlicherweise lange Zeit übersehen. Tatsächlich wurde es bedauerlicherweise zur Zeit seiner Veröffentlichung übersehen, was Lucas Arts wenig hilfreich davon überzeugte, die Zeit der 2D-Adventures sei vorüber.

Was für ein Fehler von allen. Full Throttle bleibt ein klasse Spiel, eine Kombination aus wundervollen Cartoon-Grafiken und einer Geschichte um eine Motorrad-Gang aus der Zukunft. Es ist ein Spiel über Nostalgie, das Altern und mörderische Tycoons, und das einzige Lucas-Arts-SCUMM-Adventure, in dem man sterben konnte.

Die Beziehung zwischen Biker Ben und Mechanikerin Maureen ist wunderbar subtil, und die Ritt-der-Walküren-trifft-Duracell-Häschen-Szene auf einem Minenfeld bleibt die beste Sequenz beim Scheitern, die je in einem Spiel zu sehen war. Ein berührendes, obgleich kurzes Point-and-Click-Adventure, das zu leichtfertig vergessen wird, wenn man Lucas Arts‘ Meisterwerke feiert.

Anmerkungen: Die Stimme von Ben, Roy Conrad, starb leider im Jahr 2002. Lucas Arts beschrieb ihn als „einer der liebsten Kerle, den man je trifft“.

Mark Hammill spricht den Bösewicht Adrian Ripburger. Er ist erstaunlicherweise noch am Leben.

Wo kann ich es kaufen: Wie Day of the Tentacle und Sam & Max wird auch Full Throttle nirgendwo von Disney verkauft. Zum Glück gibt es das Remaster für PC und Konsolen.

Was sollte ich sonst noch spielen: Ein wenig abseits des Adventure-Pfads, aber seht euch Tim Schafers Brutal Legend an.

11. Kentucky Route Zero

Entwickler: Cardboard Computer
Publisher: Cardboard Computer

Oftmals, wenn es ums Minimieren der Interaktion in Point-and-Click-Adventures geht, kann es zu frustrierenden, distanzierenden Erfahrungen führen. Nicht so in erstaunlichen Kentucky-Route-Zero-Serie und ihren Episoden.

Der traumartige Surrealismus, die verblüffenderweise wunderbar minmalistische Grafik und der präzise Schreibstil erschaffen eine Atmosphäre wie nichts sonst. Was technisch gesehen die Geschichte eines Truckers ist, der etwas zu einer Adresse bei Kentucky Route 0 liefern soll, entwickelt sich zu etwas, dem man mit Textbeschreibungen nur schaden kann.

Anmerkungen: Es wird oft vergessen, dass das Spiel als Kickstarter-Projekt startete und nach nur 6500 Dollar verlangte. Am Ende wurden es 8583 Dollar. Das ist eine Menge Spiel für nicht viel Geld.

Kürzlich erhielt das Spiel Gamepad-Support für alle, die etwas weiter entfernt vom Bildschirm sitzen möchten.

Wo kann ich es kaufen: Entwickler, Steam

Was sollte ich sonst noch spielen: Schaut euch Life is Strange an.

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