Pikuniku ist der bunteste dystopische Puzzler aller Zeiten


Das exzellent betitelte Pikuniku [offizielle Seite] könnte das bunteste dystopische Abenteuer aller Zeiten sein. Ihr seid ein roter Blob mit herrlich wobbelnden Beinen, erkundet eine helle Welt, feiert mit anderen Blobs und löst Umgebungsrätsel. Doch es herrschen düstere Untertöne mit dem Versprechen „tiefer Verschwörungen“, gigantischer Würmer unter der Erde und, ähm, aggressiven Toasts. Jupp. Es erscheint irgendwann im nächsten Jahr, bis dahin könnt ihr euch den Trailer zur Ankündigung anschauen.

In der Rolle des Blob müsst ihr die Stadt im Spiel davor bewahren, komplett auseinanderzufallen, indem ihr Aufgaben für andere Charaktere erfüllt und das Geheimnis des unter der Oberfläche blubbernden Chaos‘ lüftet.

Der Koop-Modus versteht sich als eigenständiger Bestandteil und lappt nicht in die Geschichte hinein, scheint aber prima zu den Umgebungsherausforderungen zu passen. Ein Charakter stellt sich auf einen Schalter und setzt damit eine Wasseroase frei, mit deren Hilfe sein Freund in die Luft aufsteigt, nur als Beispiel.

Die Tonalität hat mich nicht noch vollends überzeugt. Sicher, das Spiel witzelt über „feuchte Partys“ und meint das ironisch, aber wenn das alles ist, könnte es schnell weniger lustig werden. Der Kontrast zwischen den Farbspritzern und der Stadt am Rand des Kollapses dürfte interessant sein. Ich werde es im Auge behalten.

Pikuniku wird entwickelt von Sectordub, einem Team bestehend aus Arnaud De Bock (Reigns), Remi Forcadell (Giraffes Volleyball Championship 2016), Alan Zucconi (0rbitalis) und Calum Bowen (of Lovely Planet). Als Publisher springt Devolver Digital ein.

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