In Tokyo Dark erkundet ihr die Tokioter Unterwelt und kämpft mit eurer geistigen Gesundheit


Das per Crowdfunding finanzierte und an einen Kriminalroman erinnernde Spiel Tokyo Dark [offizielle Seite] ist in dieser Woche erschienen und sieht ziemlich umwerfend aus. Publisher Square Enix beschreibt es als “etwas zwischen einem Point-and-Click-Adventure und einer Visual-Novel”. Ihr heftet euch an die Fersen von Detective Ito, die ihren verschwundenen Partner in der japanischen Hauptstadt ausfindig machen will. Ihr taucht ein in Tokios Unterwelt, löst Rätsel und trefft Entscheidungen, die zu einem von elf Enden führen.

Ich bin ein großer Fan des Anime-Grafikstils, der eine überspitzte Version Tokios mit vielen hellen Neonlichtern und Kirschblütenbäumen zeigt. Alles verlockendes Zeug.

Hier ein paar Worte zur Geschichten und dem schweren psychologischen Stützwerk darin:

“Was als unkomplizierter Fall beginnt, verdreht sich schon bald zu einem Albtraum, bei dem sich Ito ihrer Vergangenheit stellen und ihre geistige Gesundheit hinterfragen muss. Eure Entscheidungen und Handlungen beeinflussen ihren Geisteszustand und öffnen verschiedenen Möglichkeiten die Tür, während ihr versucht, euren Partner zu finden und die dunkle, bedrohliche Welt um euch herum zu verstehen.”

Aufgrund der konstanten Autospeicherfunktion könnt ihr nicht einfach zu einem früheren Punkt zurückkehren und getroffene Entscheidungen revidieren. Das gefällt mir: das Leben mit den Konsequenzen, die daraus hervorgehen.

Die Entwicklung übernahm das Studio Cherrymochi, das mit dem Spiel auf Square Enix’ Indie-Plattform Collective vorstellig wurde, und zwar im Jahr 2015. Es folgte eine Kickstarter-Kampagne, die ihr Finanzierungsziel binnen 14 Stunden erfüllen konnte.

Ihr findet Tokyo Dark für 17,99 Euro bei Steam. Bis zum Donnerstag spart ihr zehn Prozent des Kaufpreises.

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