Die PUBG-Entwickler haben über 150.000 Cheater gebannt

In Online-Spielen zu cheaten, das ist nicht nur unfein den Mitspielern gegenüber, sondern auch aussichtslos, wenn der Betreiber um das Sauberhalten seiner Community bemüht ist. So wie Bluehole, die Leute hinter Playerunknown’s Battlegrounds [offizielle Seite], die sich damit rühmen, mehr als 150.000 Cheater aus dem Spiel gebannt zu haben.

Brendan ‚Playerunknown‘ Greene kommunizierte die Zahl vor Kurzem bei Twitter und fügte hinzu, dass es allein in der vorangegangenen 24-Stunden-Periode 8000 schummelnde Miesepeter erwischt hätte. Keine schlechte Bilanz, würde ich sagen.

Die Anzahl der insgesamt vor die Tür gesetzten Cheater liegt damit sechsmal so hoch wie die 25.000 Leute, die es in den ersten drei Monaten nach dem Start erwischte.

Was sollen sie auch machen, wenn Woche für Woche Hunderttausende neue Spieler auf die Schlachtfelder strömen, als gäbe es kein Morgen? Erfolg zieht Betrüger an, sagt man (glaube ich), und davon konnte PUBG in den vergangenen Monaten reichlich für sich verbuchen.

Der vor einem halben Jahr in den Early-Access gestartete Battle-Royale-Shooter freute sich kürzlich erst über zehn Millionen verkaufte Exemplare und mehr als eine Million gleichzeitiger Spieler (nur Valves Dota 2 liegt in den Steam-Statistiken noch davor). Vage Richtung November peilen die Entwickler für das von vielen Spielern herbeigesehnte Klettern-Update an. Außerdem will man sich etwas Wirksames gegen AFK-Farmer einfallen lassen.

Was die Cheater angeht: Mit dem Ausfüllen eines einfachen Formulars könnt ihr dabei mithelfen, die Community zu einem besseren Ort zu machen. „Wird jemand beim Cheaten oder Nutzen eines Dritthersteller-Tools erwischt, das einen Vorteil verschafft, wird derjenige gebannt“, erzählten die Entwickler unseren Freunden von Eurogamer. „Permanenter Bann, kein Einspruch.“

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