Project Daedalus ist ein Horror-Dungeon-Crawler zwischen Realität und Albtraum

Die 68K Studios haben unter dem Projektnamen ‘Project Daedalus’ [offizielle Seite] einen neuen Dungeon-Crawler für den PC in Arbeit. Wer nun fragt, was irgendwas davon bedeuten soll, hat unter Garantie nicht von Mazes of Karradash gehört, was andererseits wirklich keine Peinlichkeit ist.

Der in zwei Teilen für iOS und Android erschienene, nie zu tief in die Details vordringende Dungeon-Crawler versüßte mir auf dem Smartphone einige U-Bahn-Fahrten. Mit Project Daedalus soll das anders werden. Zum einen, weil niemand Lust hat, einen PC in die U-Bahn mitzunehmen, vermute ich. Zum anderen entschied sich das Entwicklerteam dazu, “Mazes of Karradash als Startpunkt zu nehmen, aber die Atmosphäre, die Regeln und vieles mehr zu ändern”.

Daedalus folgt keinem klassischen Fantasy-, sondern einem Horrorszenario, und die zur Sprache kommenden Themen sollen erwachsener ausfallen. “Zweifellos werden viele Features von MoK auch in diesem neuen Dungeon-Crawler verfügbar sein, etwa Permadeath und die Möglichkeit, schrittweise jeden neuen Charakter mit Waffen, Attributen und mehr zu verbessern”, heißt es. Im fortschreitenden Spielverlauf sollen sich die Realität und die Albträume immer stärker durchmischen, während die Umgebungen düsterer und verstörender geraten.

Über die Entwickler selbst ist auf ihrer Seite nicht viel herauszufinden, außer dass ihre “Arbeiten inspiriert sind von klassischen Spielen der Achtziger und Neunziger”. Bei Steam haben sie mit Karradash: The Lost Dungeons Anfang September einen Ableger in Form eines actionreichen Roguelikes veröffentlicht. Das entgegengebrachte Spielerinteresse ist eher gezügelt, wie es aussieht.

Daedalus soll derweil erweitern, was 68K von ihren Mobile-Karradash-Spielen lernten. “Erwartet diesmal ein vollwertiges CRPG”, sagen sie.

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