Consortium: The Tower sieht aus wie eine komplexe, interaktive Simulation auf den Spuren von Deus Ex

Consortium: The Tower [offizielle Seite] möchte sich als “immersive Sim” verstanden wissen. Ein supermodisch klingender Ausdruck, den wir besonders den Spielen von Looking Glass (Ultima Underworld, System Shock, Thief) zu verdanken haben. Kurz und vereinfacht ausgedrückt: interaktive, großteils offene Umgebungen, oft mit simulierten NPCs und ihren Abläufen, in denen man mit Physik und verschiedenen Charakterausrichtungen mehr Lösungsansätze findet als im üblichen Shooter. Genau so ein Spiel ist Consortium: The Tower.

Der Schauplatz ist ein einzelnes, weit in die Höhe ragendes Gebäude, besetzt von Terroristen, die Geiseln halten. “Stellt euch das erste Deus-Ex-Spiel in Kombination mit dem Film Stirb langsam vor”, umreißen die Entwickler die Prämisse in ihrer erfolgreich verlaufenen Fig-Crowdfunding-Kampagne.

Ähnlich wie in Deus Ex sind Schleichen, Ballern und Schwatzen valide Lösungsansätze, um sich durch den Churchill Tower zu arbeiten. Ihr könnt all das auch wild mischen, die Situationen angehen, wie sie gerade kommen. Eines der berüchtigsten Versprechen für diese Art von Spiel fällt auch hier, wenn das Team auslobt, man könne die Geschichte zu Ende bringen, ohne einmal eine Waffe zu zücken.

“Es gibt keine Zwischensequenzen und dem Spieler wird niemals aus ‘spieltypischen’ Gründen die Kontrolle entzogen. Die Welt von The Tower fühlt sich lebendig und reaktiv gegenüber jedem Ansatz an, den ihr für eine Situation wählt”, heißt es.

Wie man es von einem solchen Game-Design erwartet, sind die Umgebungen verwinkelt und auf vielfältige Arten des Erkundens ausgelegt. Ihr könnt euren Charakter weiterentwickeln, damit er schneller rennen, höher springen, durch die Luft gleiten, unter Wasser atmen, lautlos gehen und Stürze aus großer Höhe überleben kann. Mehrere Fraktionen sorgen derweil für einen sich verzweigenden Spielverlauf.

Der Early-Access-Zugang kostet 22,99 Euro und gibt euch Zugriff das erste Spieldrittel, was etwa sechs bis sieben Stunden entspricht. Alle Kernmechaniken sind bereits implementiert, ebenso wie 2500 Zeilen vertonter Dialoge.

Acht bis fünfzehn Monate haben die Entwickler für die Early-Access-Phase vorgesehen. Falls sich diese als Erfolg erweist und genug Geld zusammenkommt, möchte das Team Moddern via Steam Workshop Tür und Tor öffnen. Sonstige Erweiterungsmöglichkeiten betreffen mehr interaktive Dialoge, mehr Charaktere und, nun ja, einfach mehr von dem, was eine “immersive Sim” besonders macht.

Klingt das nach einem guten Deal?

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