In Warren Spectors eingestellter Half-Life-2-Episode konnte man Leute mit Metallobjekten zerquetschen

Ach, wie viel Spaß man mit Physik haben kann. Für die in Ravenholm angesiedelte und von Warren Spectors damaligem Studio Junction Point entwickelte Half-Life-2-Episode muss es leider heißen: “hätte haben können”. Es dürfte niemandem entgangen sein, dass Junction Points Entwurf nicht mehr wurde als das: ein Ansatz, diese Episode zu gestalten. Einige tolle Ideen sind mit ihr begraben, wie Spector nun verrät (via PC Gamer).

Eine davon war eine Magnetkanone und allein Spectors Beschreibung klingt, als hätte man damit launige Nachmittage verleben können. Das Prinzip sah das Verschießen eines magnetischen Projektils vor, um metallische Objekte aus der Ferne anzuziehen.

Spector erinnert sich an das Beispiel eines Müllcontainers. “Man feuert eine magnetische Kugel auf eine Wand gegenüber einer Gasse mit einem metallenen Müllcontainer und zack! Der Container fliegt durch die Gasse und kracht in die Wand. Stellt euch vor, was passiert, wenn jemand durch die Gasse kommt – entweder zerquetscht oder blockiert.”

Spector erinnert sich an einen Kampf gegen zwei Roboter. Die Magnetkugel ließ sie zusammenprallen und beraubte sie um jegliches Vermögen zu kämpfen oder sich zu bewegen.

Ravenholm sollte übrigens nicht nur ein Zwischenstopp sein, sondern der Hauptschauplatz für die Episode. Junction Point wollte beleuchten, wie das gruselige Örtchen zu dem wurde, was es im Half-Life-Universum darstellt. “Das schien wie eine Geschichte, die den Fans gefallen würde”, sagt Spector. “Neben der Ausarbeitung der Ravenholm-Geschichte wollten wir mehr von Vater Grigori sehen und davon, wie er zu dem Charakter aus Half-Life 2 wurde.”

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