Outlast und seine Erweiterung sind bis morgen kostenlos

Genau das braucht man für ein Wochenende: einen Kerl mit nicht mehr als einer Handkamera und dem Drang, damit eine schmierige Nervenheilanstalt erkunden zu wollen. Während ihn übrigens vernarbte Freaks verfolgen, zur Flucht und zum Kriechen unter Betten zwingen, denn wehren kann sich der Bursche nicht. Ein solches Spiel ist Outlast [offizielle Seite], und das ist nun inklusive seiner Whistleblower-Erweiterung kostenlos zu haben.

Dankt den netten Leuten von Humble und tut das am besten vor 19 Uhr am Samstagabend. So lange habt ihr Zeit, den Schocker für lau abzugreifen. Wie immer einfach in den Store, Spiel in den Einkaufswagen, einloggen und hoffentlich habt ihr den Mumm, die Recherche im stockfleckigen Siff zu überstehen.

Gegen Ende des rund fünfstündigen Spielverlaufs gewöhnte ich mich etwas zu sehr an die Mechanismen, mit denen Entwickler Red Barrels Stimmung machte, aber bis dahin war es ein aufgeheizter, gewaltvoller Trip. Selten Spaß im herkömmlichen Sinn eines Videospiels, manchmal eine Überwindung, aber auf jeden Fall spielenswert und erlösend, sobald man endlich durch ist.

Der Whistleblower-DLC ist als Prequel zu den Geschehnissen angelegt und ich fand ihn ebenfalls ganz gut, wenn auch etwas zu sehr in den angesprochenen Mechanismen verhaftet. Dann wiederum hat er mit drei Spielstunden genau die richtige Länge, um nicht in gähnende Routine abzudriften.

Wie zehn Kanadier überhaupt eine dröhnende Knochenquetsche wie diese stemmen konnten und was sie dafür entbehren mussten, das lest ihr im Artikel zur Entstehung von Outlast drüben bei Eurogamer.

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