Nach jahrelanger Entwicklung erscheint die MISERY-Mod 2.2 für Stalker: Call of Pripyat

Wenn ihr Stalker: Call of Pripyat liebt wie einen Sohn, habt ihr sicher nichts dagegen, dass Sohnemann alles tut, um jung zu bleiben und sich neu zu erfinden. Gut, eigentlich übernimmt das das Modding-Team von Misery Development für ihn – mit der beliebten MISERY-Mod [offizielle Seite], die am Wochenende nach jahrelanger Plackerei in der Version 2.2 erschienen ist.

Nach dreieinhalb Jahren Arbeit bedanken sich die Entwickler für die Geduld und das Feedback der Fans. So lange dauerte es, die aktuelle Version mit all den angedachten Features zu bestücken und die existierenden Systeme zu modifizieren. Kurz gesagt: Die Mod krempelt das Spiel breitflächig um. Gut erkennbar in den Bereichen Texturqualität und Schwierigkeitsgrad, bei den Items und vielen Mechaniken.

Die Entwickler beschrieben MISERY als “extrem fordernde” Mod. “Seid ihr es gewohnt, Videospiele ausschließlich mit Waffengewalt zu bestreiten, solltet ihr in MISERY ganz und gar davon absehen”, sagen sie. Und: “MISERY ist nahezu unspielbar, wenn ihr es wie jedes andere Spiel angeht”.

Von der verfügbaren Munition über die Taschenlampe bis zu Medikamenten und dem Reparatursystem gibt es kaum einen Bereich, den das Team nicht seiner Vorstellung einer “an Hardcore-Spieler gerichteten Mod” angepasst hat.

Wer besonders fiese Überraschungen schätzt, startet im Black-Road-Modus mit nicht mehr als einer Taschenlampe und einer Axt oder einem Messer. Man kann sein eigenes Essen kochen, wenn man eine Kochstelle findet, und muss mit einer entfernten Minimap “aus Gründen der Immersion” vorliebnehmen.

Es gibt noch zig andere Bereiche mit mehr oder weniger drastischen Änderungen, sei es das Ausdauersystem oder die Schleichmechaniken. Der Game-Guide auf der offiziellen Seite bündelt alles Wissenswerte. Der Download bei der Mod-DB wiegt 2,1 GB.

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