Fell Seal: Arbiter’s Mark ist ein Taktik-RPG inspiriert von Final Fantasy Tactics und Tactics Ogre

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Ob Fell Seal: Arbiter’s Mark [offizielle Seite] eher nach fauler Mittagspause oder nach Taktik-RPG klingt, naja, egal, es ist Letzteres. Rundenbasiert, isometrisch, mit HP, EXP und RES. Viel theoretisches Zahlenwerk drin, Charakterwerte, Dialoge und ab sofort bei Kickstarter unterstützbar.

Das Entwicklerteam heißt 6 Eyes Studio und besteht im Wesentlichen aus Pierre Leclerc (Programmierer) und seiner Frau Christina (Künstlerin). Beide arbeiteten mit großen Publishern zusammen und klemmen seit etwa zwei Jahren in Vollzeit hinter Fell Seal, für das 40.000 Dollar im Hut landen sollen.

Geplant ist die Entwicklung schon deutlich länger, etwa sechs Jahre. In dieser Zeit zur Seite gelegte Geldmittel, schreiben die beiden, sichern die Produktion, egal, wie die Kickstarter-Kampagne am Ende ausfällt. Bei einem Misserfolg dauert alles nur länger, da die größten Ausgaben für Musik/Sound und angeheuerte Künstler zu verzeichnen sind. “Ohne die Kickstarter-Einkünfte werden wir nicht all diese Zuarbeiten aufrechterhalten können. Und ohne zusätzliche Hilfe braucht unser einziger Künstler sehr lange, alles zu erledigen, und die Qualität fällt nicht so eindrucksvoll aus, wie sie könnte.”

Worum es geht? Um eine in Not geratene Fantasy-Welt mit größtem Verlass auf die ‘Arbiters’, eine Gruppe Agenten für den Friedenserhalt. Das wird aber alles nicht so einfach in der Rolle des Arbiters Kyrie, als sie Anzeichen einer ‘großen Katastrophe’ bemerkt, die ihren Orden Jahrtausende zuvor.. und so weiter.. und solche Dinge.

Klingt auf dem Papier alles nicht übermäßig einfallsreich, ist aber als Spiel durch und durch kompetent entworfen und hält robust zusammen. So jedenfalls mein Kurzeindruck von der verfügbaren Demo. Schöne handgezeichnete Hintergründe, nette Porträts, Rundenkämpfe, ansehnlich animiert und sogar bestens mit dem Controller bedienbar.

Da beide Entwickler Final Fantasy Tactics und Tactics Ogre auf ihre Listen der coolsten Erfindungen aller Zeiten gesetzt haben, verwundert es nicht, dass ihr Spiel besonders im Kampf ähnlich anmutet. Fällt ein Charakter, drücken die dadurch entstehenden Verletzungen seine Werte, bis er einige Kämpfe ausgesetzt hat.

Wenn man nicht gerade kämpft, verwaltet man Truppen hinsichtlich Klasse, Unterklasse, Fertigkeiten und Ausrüstung. Ach, und die Weltkarte spielt eine große Rolle beim Ziehen von Ort zu Ort und beim Ausrüsten der Truppen. Wirkt alles in allem erst einmal angemessen komplex.

Noch etwas Schmückwerk in Zahlenform: mehr als 20 Klassen, 200 Fähigkeiten, 240 Ausrüstungsstücke, 40 Umgebungen mit eigener Struktur, 20 bis 30 Stunden Spielzeit, noch mal zehn Stunden optionaler End-Game-Content.

Fell Seal: Arbiter’s Mark soll im März 2018 in die Early-Access-Phase hopsen und im dritten Quartal erscheinen. Neben der PC-Version entstehen auch Umsetzungen für Mac, Linux und Xbox One (für eine PS4-Version “steht es ganz gut”).

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