Berichten zufolge hat Volition 15 Prozent der Belegschaft entlassen

Das für Saints Row und Agents of Mayhem verantwortliche Studio Volition hat in dieser Woche 15 Prozent seiner Belegschaft entlassen, heißt es in einem Kotaku-Bericht unter Berufung auf drei unbenannte Quellen. Entlassungen infolge großer Spielveröffentlichungen sind nicht ungewöhnlich, da die Entwickler in der Zeitspanne weniger zu tun haben (Agents of Mayhem erschien letzten Monat), aber angeblich befindet sich auch der Geschäftsführer Dan Cermak unter den Betroffenen – nicht gerade üblich.

Angeblich war der Eigentümer Deep Silver mit den Agents-Verkäufen unzufrieden. Keine Überraschung, schließlich kam und ging es spurlos, und John mochte es in seinem Review (Englisch) nicht sonderlich.

Kotaku zufolge mussten über 30 von 200 Volition-Leuten ihren Hut nehmen. Eine Stellungnahme von Deep Silver steht noch aus. Ich kontaktierte sie mit der Frage, ob mehr dahintersteckt als die üblichen Entlassungen infolge eines Spiel-Launches, und lasse euch wissen, falls ich was höre.

Deep Silver kaufte Volition im Jahr 2013, nachdem den vorherigen Eigentümer THQ die Pleite ereilte. Obwohl das Studio seitdem mehrere Saints-Row-Spiele veröffentlichte, darunter das wundervolle Saints Row 4, war Agents of Mayhem ihr erstes komplett neues Spiel (naja, quasi neu, es spielt im Saints-Universum).

Alles Gute für die Betroffenen. Ich hoffe inständig, wir sprechen hier nur von einem kleinen Schluckauf bei Volition, da sie einige wundervoll bekloppte und bekloppt wundervolle Spiele auf dem Kerbholz haben.

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