In Abandon Ship trifft FTL auf Sid Meier’s Pirates, sieht sehr aufwühlend aus

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Ist der Kapitän am Leben, besteht noch Hoffnung – so lautet das Motto von Abandon Ship [offizielle Seite], einem aufwühlend und spannend aussehenden Spiel vor dem Hintergrund der Segelschiffära. Darin übernehmt ihr die Kontrolle über ein Schiff und dessen Crew und erkundet eine prozedural generierte Welt, findet sichere Häfen, schippert durch schwerste Unwetter, vorbei an Inseln mit ausbrechenden Vulkanen oder auch mal mitten in die gierigen Tentakel eines Unterwassermonsters.

Ein neues Video zum Thema “Erkundung” gibt dem Ganzen einen noch edleren Anstrich. Jede Map ist von einem tatsächlichen Bilderrahmen umgeben, inspiriert von alten Ölgemälden mit Marinemotiven. Durch Tore, hinter denen das Wasser quasi aus dem Bilderrahmen fließt, sind die Karten miteinander verbunden. Sie öffnen sich erst, nachdem man eine Reihe von Ereignissen absolviert hat.

Während die Hauptgeschichte bestimmte Gebiete miteinschließt, die man besuchen muss, gibt die Welt hintergründig genug freiwillig zu Entdeckendes her. “Ihr habt die Freiheit, zu erkunden und Nebenquests anzugehen, wie ihr wollt”, sagen die Entwickler Fireblade Software. “Es gibt viele Orte ohne Bezug zur Hauptgeschichte, aber mit ihren eigenen Missionen.”

Damit das interessant genug bleibt, zeigt sich die Welt landschaftlich vielseitig. Es gibt Regionen mit riesigen Gletscherinseln und kleinen Splittergruppen, thematisch unterschiedliche Ökosysteme, Tageszeitenwechsel von traumhaften Sonnenuntergängen zu finsterer Nacht, verschiedene Witterungsbedingungen und stürmische See. In nicht kartografierten Gegenden findet man weniger Häfen mit Anschluss an die Zivilisation, aber sicher mehr Ärger.

Und die Umgebungen wirken sich auf den Kampf aus, etwa Vulkanausbrüche mit kometenartigem Niederschlag aufs Deck. Der Kampf selbst erinnert ein wenig an FTL: Wird euer Schiff zerstört, strandet der Kapitän angeschlagen und gesundheitlich immer weiter abbauend. Schafft ihr es zu einem Rettungsboot, nun, hockt ihr dort erst mal, auf engstem Raum mit Crew-Mitgliedern, schwindenden Vorräten und abnehmender Moral. Überlebt ihr diese Strapazen lange genug, erscheint ein neues Schiff und die Fahrt geht weiter.

Wie gesagt: “Solange der Kapitän am Leben ist, besteht immer Hoffnung”. Abandon Ship erscheint noch in diesem Jahr. Weiteres erfahrt ihr auf der Steam-Seite.

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