Pixel-Horror Faith beweist, dass man zum Gruseln keine große Technik braucht

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Faith vom Entwickler Airdorf ist ein bemerkenswertes Spiel. Angelegt als ein- bis zweistündiger Trip durch etwas, das auf dem ZX Spectrum oder Apple II laufen könnte, hat es ein paar fiese Twists. Mit altertümlicher Technik und sonderbar einkalkulierten Ausreißern gelingt ihm eine beängstigendere Stimmung, als man auf den ersten Blick glauben möchte. Ihr spielt einen jungen Priester auf der Suche nach zwei verschwundenen Kollegen in einem Familienanwesen.

Doch erst mal müsst ihr so weit kommen. Mit einem Kruzifix haltet ihr euch eine dämonische Kreatur vom Leib, die euch im Wald auf dem Weg dorthin im Nacken sitzt – allein die vorsintflutlichen Soundeffekte jedes Mal. Hier ein Trailer:

Etwas ist wirklich sonderbar an dieser Geschichte. So viel kann ich sagen, auch wenn ich beim ersten Versuch gerade mal das Anwesen erreicht habe. Die minimalistische Fassade mag täuschen und beweist, dass Horror keine aufgeblasene, große Bühne braucht, um zu funktionieren. Diese zwei Stunden kann man wirklich schlechter verbringen. Hier könnt ihr die schmalen 40 Megabyte herunterladen.

Und seht mal, es gibt bereits Merchandise zum Spiel, etwa T-Shirts, Wanduhren, Smartphone-Hüllen und, äh, Badematten mit diesem kriechenden Etwas darauf.

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