Im “Hardcore-Metroidvania”-Spiel Unworthy geht es ums Erkunden und Überleben – aber ihr dürft nicht springen

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Woran erinnert das obere Bild? Dark Souls durch einen Pixel-Art-Filter gejagt? So was in der Art. Hüben wie drüben muss man die Ausdauer im Blick behalten, wenn man Untote, Spinnengeschöpfe oder untote Spinnengeschöpfe mit dem Zweihänder bearbeitet. Beide Spiele verstehen sich als aufs Überleben geeichte Abenteuer der härteren Gangart.

Und obwohl man in From Softwares verschwiegenem Action-RPG-Reißer zumindest aus dem Laufen heraus springen darf, muss man die abenteuerlichsten Umwege einschlagen, um einen blöden Vorsprung auf Hüfthöhe zu erklimmen. Die Entwickler von Unworthy [offizielle Seite], namentlich Aleksandar Kuzmanovic Games, geben euch vor allem eines: Leitern.

Die Gegner sind sich der Einschränkungen der Spielfigur gewahr und setzen alles daran, ihm die Klettermöglichkeiten wegzuschlagen. Es gibt hier wirklich sehr viele Leitern, manche offensichtlich im Levelverlauf erkennbar, andere nicht. Manche sind versteckt und müssen erst mit einer Lichtquelle zum Vorschein gebracht werden.

Weiterhin tut man, was in Metroidvania-Spielen eben so an der Tagesordnung steht: Erkunden, kämpfen, in Sackgassen stolpern, neue Wege entdecken, zu alten Orten aufschließen, indem man einen Durchgang von der anderen Seite findet.

Und natürlich Bosse bekämpfen, von denen es im obigen Trailer einen kleinen Vorgeschmack gibt. Nicht alle der Hünen sind fest im Spielverlauf bzw. zum Abschließen des Kernspiels vorgeschrieben. Im aktuellen Steam-Update schreiben die Entwickler, gerade “einen weiteren optionalen Boss” gestaltet zu haben.

Außerdem haben sie ein Waffen-Upgrade-System implementiert, bei dem “jede Waffe einen Zweck hat”. Statt nur schrittweise den Schaden zu erhöhen und veraltetes Gerät anschließend in die Tonne zu treten, soll nichts davon obsolet werden.

“Wenn ein Upgrade den Waffenschaden erhöht, hieße das, dass eine nicht aufgerüstete Waffe nutzlos würde. Zur Entschärfung dieses Problems wirken sich die Aufrüstarbeiten nur auf die Spezialfähigkeit einer Waffe aus”, sagen die Entwickler. “So nehmen sie Einfluss auf den bevorzugten Spielstil in bestimmten Situationen, statt eine Waffe direkt zu entwerten.”

All das klingt sehr ansprechend und sieht dank des reduzierten Schwarz-Weiß-Stils auch so aus. Das als “Hardcore-Metroidvania” ausgewiesene Spiel soll nächstes Jahr bei Steam erscheinen.

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