Digitalversion des Doomtrooper-Sammelkartenspiels erfolgreich, kriegt bei Kickstarter mehr als das Doppelte

doomtrooper 2

Ist doch immer schön, wenn ein Plan funktioniert. Der Plan des ehemaligen Obsidian-Programmierers Justin Reynard sah vor, eine Digitalversion des Sammelkartenspiels Doomtrooper [offizielle Seite] auf die Beine zu stellen, wofür er vor einem Monat den Kickstarter-Marsch antrat (hier lest ihr die Vorgeschichte). Die Mühe sollte nicht umsonst sein. Von den angesetzten 15.000 Dollar kommt unterm Strich mehr als das Doppelte zusammen. Die Kampagne endet in zwei Stunden.

Damit Glückwunsch an Reynard und sein Team von Secret Cow Level. Sie können nun nicht nur das Kernspiel mitsamt sieben Fraktionen, Deckbau- und Online-Funktionen entwickeln, das an den Grundbetrag von 15.000 Dollar geknüpft war. Auch eine ganze Reihe von Stretch-Goals lassen sich ummünzen in Spielinhalte. Darunter etwa eine Crafting-Funktion zum Verwerten überschüssiger Karten, ein Quest-System und ein Modus zum Üben gegen vereinfachte KI-Gegner.

Wenn alles beim ursprünglichen Plan bleibt, soll in den kommenden Monaten eine erste Beta auf wackeligen Beinen an den Start gehen. Sobald diese etwas stämmiger geworden sind, will man mehr Spieler reinlassen und das System auf Stabilität abklopfen.

Reynards Team ist derzeit besteht derzeit aus gerade mal zwei Personen. “Hoffentlich können wir nächstes Jahr auf fünf Leute anwachsen, um das Spiel besser unterstützen zu können”, schreibt er bei Kickstarter. Das Wichtigste ist erst mal geschafft: Die Kohle ist da. Und damit können sich die beiden ihren lange gehegten Traum erfüllen: eine Digitalversion von Doomtrooper.

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