Lust auf mehr klassische Dungeon-Crawler? Seht euch Skullstone an

skullstone

Der Dungeon-Crawler Skullstone [offizielle Seite] tauchte zum ersten Mal vor zwei Jahren auf, damals nur mit einem kleinen Konzeptvideo. Das von “Fans des Genres” entwickelte Spiel soll einfangen, was den Reiz rasterbasierter Ego-Dungeon-Crawler ausmacht: das Schweigen dreckiger Kerkerwände, das Stinken riesiger Spinnen, den Schmerz tiefer Stürze, wenn der Boden unter den Füßen wegklappt. All die neckischen Dinge eben. Schön zu sehen, dass die Entwickler seitdem massive Fortschritte gemacht haben.

In letzter Zeit tauchte Skullstone immer wieder in meinem Twitter-Verlauf auf und erinnerte mich daran, dass zu viele sympathisch aussehende Hobbyprojekte auf halbem Weg verrecken. Dem hier scheint ein angenehmeres Schicksal zuteil zu werden. Die Entwickler haben inzwischen eine Webseite an den Start gebracht und beantworten in einer FAQ die dringendsten Fragen.

Das Black Torch Games benannte Team zählt neun Leute und lässt dunkle Mächte in einem alten Verlies wüten. Damit das nicht ewig so bleibt, bringt ihr eine Viererparty aus 20 vorerstellten Charakteren an den Start, darunter Krieger, Bogenschützen, Kleriker und Magier, jeder mit eigenen Fertigkeiten. Schon mal eine komplexere Ausgangslage als das letzten Monat erschienene Vaporum (das ich trotzdem wärmstens empfehlen kann).

Ihr bepackt eure Leute mit gefundener Ausrüstung, pflückt durchs Mauerwerk wachsende Pilze, legt Geheimkammern mit losen Steinen frei und tut im Wesentlichen, was man von einem klassischen Dungeon-Crawler erwartet. Hier ein gestern veröffentlichter Trailer mit Spielszenen:

Jupp, da ist ein starker Legend-of-Grimrock-Vibe zu spüren, und wieso auch nicht? Abenteuer dieser Art werden nie so alt wie die Verliese, in denen sie spielen, und je mehr, desto besser. Trotz der Kampflastigkeit, auf die Black Torch Games abzielt, soll sich Skullstone von anderen Dungeon-Crawlern unterscheiden. “Jeder Charakter verfügt über seine eigene Zusammenstellung an Skills und Fähigkeiten. Monster können euch aus der Entfernung verletzen und eure Beweglichkeit einschränken. Und all das, um die Kämpfe fordernder und interessanter zu gestalten”, schreiben die Entwickler.

“Gleichzeitig glauben wir, dass Leute, die Erkundung und Rätsel schätzen, ebenfalls nicht enttäuscht sein werden”, heißt es. “Große Level, versteckte Räume, Quests von Stadtbewohnern [es gibt eine Skara-Brae-ähnliche Stadt als Rückzugsort zum Einkaufen und Rasten] und vielfältige Dungeon-Umgebungen halten euch auf Trab.”

Skullstone soll in diesem Jahr fertiggestellt werden, sofern die Planung noch aktuell ist. Die Webseite (auf der noch unter anderem vom eingestellten Steam-Greenlight-Programm die Rede ist) wurde offenbar schon ein paar Tage nicht mehr aktualisiert. Gut so, dann bleibt dem Team mehr Zeit für die wichtigen Dinge.

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