Gruppe von Destiny-2-Spielern grundlos gebannt, Bungie nimmt irrtümliche Sperrungen zurück

Update 26.10.: Bungie hat eingestanden, dass die Sperrung bestimmter Spieler irrtümlich geschah – und diese rückgängig gemacht.

Ein Update geht nochmals darauf ein, dass Destiny 2 niemanden automatisch bannen kann – nur Bungie ist manuell dazu in der Lage. Gestern waren etwa 400 PC-Spieler davon betroffen. “Diese Bans beziehen sich auf Spieler mit Tools, die eine Bedrohung für das geteilte Ökosystem des Spiels darstellen”, heißt es. Overlays oder Performance-Tools sind nicht betroffen, darunter Discord, Xsplit, OBS und RTSS.

“Wir konnten eine Gruppe von Spielern ausmachen, die irrtümlich gebannt wurden”, schreibt Bungie abschließend. “Diese Sperrungen werden rückgängig gemacht. Sie hatten nichts zu tun mit oben erwähnten Drittherstelleranwendungen.”


Originalmeldung: Destiny 2 [offizielle Seite] erschien gestern für den PC, sorgt aber bereits in der Startphase nicht nur für Jubel, Trubel und Heiterkeit. Spieler klagen im Bungie-Forum oder bei Reddit über Sperrungen, die in vielen Fällen anscheinend grundlos erfolgen. Den ersten Vermutungen zufolge könnte dies mit der Nutzung von Dritthersteller-Tools zusammenhängen. Bungie hat sich inzwischen dazu geäußert und versichert, niemanden zu bannen, der sich derlei Programme ohne böse Hintergedanken zunutze machen möchte.

Bereits im August sagte der Hersteller, dass ein Großteil herkömmlicher Gaming-Software nicht mit Destiny 2 auf dem PC funktioniert, etwa Bildschirm-Overlays wie Mumble oder Discord. Warum? Damit kein Code in den Spiel-Client gelangt, der beispielsweise Cheats Tür und Tor öffnet. Und das ist genau der Punkt: Das Spiel funktioniert einfach nicht, aber niemand wird dafür gebannt.

Das Bungie-Forum ist nun voll mit Klagen wie “banned for nothing”, “Hundreds of people banned” oder “Account Ban with no reasoning resolution”. Kurzum: Spieler werden ausgeschlossen und niemand weiß so wirklich, warum.

Bungie bestätigte, dass es auf keinen Fall an Dritthersteller-Software liegt. “Anwendungen von Drittherstellern, die nicht mit Destiny 2 kompatibel sind, könnten das Starten des Spiels verhindern, ziehen aber keine Sperrung nach sich”, heißt es in einem Statement vom Community-Mitarbeiter Cozmo.

Was nun genau los ist? Hmm, Bungie wird gerade eifrig nachforschen, vermute ich. Bislang gibt es keine Lösung für das Problem, aber sobald dem so ist, gibt es hier ein kurzes Update der Geschichte.

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