Steam führt digitale Guthabenkarten zum Geldverschenken an eure Freunde ein

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Man kennt das seit dem Alter, in dem das Auspacken gestrickter Pullis und Socken für den Beschenkten nicht mehr ganz so umwerfend ist, wie es sich die Schenkenden ausmalen, während sie stundenlang süße Muster mit den Nadeln hineinfummeln. Umgemünzt auf Steam bedeutet das ungefähr: Nicht jeder will Terraria oder Rocket League zu Weihnachten haben. Valve hat das erkannt und führt digitale Geschenkkarten mit verschiedenen Guthabenbeträgen ein.

Fast wie Omi, die hinterm Rücken der anderen noch schnell den Briefumschlag rüberwandern lässt. Nur dass es hier digital und viel unpersönlicher verläuft.

Das Prinzip ist einfach: Ihr könnt im Steam-Store derzeit zwischen Karten mit einem Guthaben von fünf, zehn, 25, 50 und 100 Euro wählen. Ihr wisst, wen ihr beschenken wollt? Dann müsst ihr diese Person in eurer Steam-Freundesliste haben, und das seit mindestens drei Tagen, bevor ihr den spendablen Macker rauskehren könnt.

Bestehendes Guthaben lässt sich übrigens nicht für den Kauf der Geschenkkarten verwenden. Nimmt euer Freund das Geschenk an (wieso sollte er nicht, der Dussel?), wird ihm der gewählte Betrag gutgeschrieben. Den kann er dann in Spiele, Hardware oder Lootboxen investieren, wie er lustig ist.

Sitzen die beschenkten Freunde im Ausland, wird der Betrag automatisch in die jeweilige Landeswährung umgewandelt. Das Schenken ausgewählter Spiele ist nach wie vor möglich.

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