Embuscade ist wenige Minuten kurz und arbeitet auf einen Moment hin – und der ist es absolut wert

embuscade

Das kurze Embuscade entstand im Rahmen des ‘Pixel Horror Jam 2017‘, was zu Halloween kein weit hergeholtes Unterfangen ist. Das ist im Grunde so wenig aufsehenerregend wie die Erscheinung des Spiels an sich: dunkle Straßen, ein paar Gassen, spärlich flackerndes Licht, nicht viel weiteres. Auf den zweiten Blick erkennt man einen Voxel-Grafikstil und die Unaufdringlichkeit, mit der er die Stimmung trägt.

Auf den dritten Blick… stirbt man in den dunklen Gassen, wenn man nämlich vergisst, mit Mülltonnen und anderen Dingen zu interagieren, jaha. Und auf den vierten Blick, den ihr nach fünf, sechs Minuten erreicht, endet das Spielchen mit einem sehr süß eingefädelten Twist.

Nichts Umwerfendes, das eure Sicht auf Videospiele oder eure Weltanschauung bis in die Grundfesten erschüttert, nicht mal unglaublich überraschend, aber nett und beherzt inszeniert. Ich habe die wenigen Minuten mit Embuscade sehr genossen und kann euch nur empfehlen, ihm selbst einen kleinen Teil eurer Zeit zu schenken.

Neben dem ebenfalls gestern ausgebuddelten Unforgiving eines der besseren stimmungmachenden Spiele über entlegene Ecken der Welt, in denen man sich bestenfalls virtuell herumdrücken möchte. Der Download ist mit 200 MB sehr schmal angelegt.

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