PUBG-Entwickler rüsten Anti-Cheat-Maßnahmen auf

Es wird ja nicht weniger mit den Cheatern in Playerunknown’s Battlegrounds. Sie räumen das Feld nicht von sich aus. Allein die Anti-Cheat-Experten von BattlEye vermeldeten vor einigen Wochen 42.000 an einem einzigen Tag gebannte Schummellieschen, die anderen in die sonst ganz schmackhafte PUBG-Suppe spuckten. Und weil das so traurige Zahlen sind, hat Entwickler Bluehole verschärfte Maßnahmen in Aussicht gestellt.

Zunächst entschuldigt man sich “für die Unannehmlichkeiten, die von Cheatern herrühren”, und ist untröstlich für alle Leute, die “PUBG nicht in einem sicheren und fairen Umfeld genießen können”. Hört ihr das? Es tut ihnen leid, aber mit rund zweieinhalb Millionen gleichzeitigen Spielern zu Stoßzeiten ist das vermutlich nicht so einfach machbar.

Bluehole weiß, dass an dieser Front eine Menge zu tun ist, und stellt Besserung in Aussicht: “Wir werden alle verfügbaren Ressourcen zur Bekämpfung der Cheater nutzen und eine sichere, faire In-Game-Umgebung aufziehen”, schreiben die Entwickler. “Wir werden auch weiterhin Schritte gegen jene einleiten, die Cheats entwickeln und verbreiten.”

Derzeit bringen sie Tools in Stellung, um User “mit unüblichen Spielmustern ausfindig zu machen”. Erkennen sie einen Account, auf den das zutrifft, wird dieser zunächst temporär gesperrt, bis weitere Untersuchungen der Sachlage Klarheit bringen. All das zum Sauberhalten einer im vergangenen halben Jahr massiv gewachsenen Community.

Über Nacht klappt das leider nicht, wie Bluehole eingesteht. “Wir entwickeln weiterhin ein System, um Cheater besser bekämpfen zu können […] und gleichzeitig keine unschuldigen Spieler zu bestrafen”, heißt es.

Mit einem Formular könnt ihr verdächtige Spieleraktivitäten melden. Ein Patch, der die Erkennung von Cheatern verbessert, soll in der nächsten Woche erscheinen.

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