Nioh landet auf dem PC, erste Steam-Reviews durchwachsen

Seit heute morgen ist Nioh für den PC verfügbar. Dass Nioh überhaupt irgendwann mal verfügbar sein würde, das stand jahrelang auf der Kippe. Was ursprünglich mal ein Dynasty-Warriors-artiges Spiel werden sollte, ging durch die Hände mehrerer Studios, bevor es Team Ninja im Jahr 2012 übernahm und sich dachte, dass Dark Souls kein schlechtes Vorbild ist – und Nioh ein ähnliches Kampfsystem verpasste.

Während die PS4-Version schon seit Februar zu haben ist, können PC-Spieler seit heute mit allerlei Waffen im Japan der Sengoku-Zeit wüten und Blitze schleudernde Chimären neben allerlei anderen Dämonen vermöbeln. Oder sich vermöbeln lassen, denn Nioh ist nicht allzu vergebend (bei der Vampirfrau in der Mine wird es das erste Mal richtig knackig). Mit verschiedenen Kampfhaltungen für jede Waffengattung zeigt es sich gegenüber Dark Souls etwas flexibler, und die zahlreichen über die Weltkarte ansteuerbaren Nebenmissionen liefern Futter für eine ganze Weile.

Ganz zu schweigen davon, dass die Nioh: Complete Edition auch die drei Download-Erweiterungen mitbringt, was die Spielzeit nochmals anhebt. Unterm Strich ein feines und trotz aller Ähnlichkeiten von seinem Vorbild emanzipiertes Action-Rollenspiel, das anzuschauen ich jedem empfehlen möchte.

Das gilt allerdings auch für die Steam-Reviews, von denen gerade mal die Hälfte nette Worte für den Port übrig hat. Zum einen fehlt noch eine Mausunterstützung, zum anderen klagen nicht wenige über Performance-Probleme und eine schlechte Optimierung. Am besten wartet ihr ein paar Tage, weitere Eindrücke und bestenfalls in Kürze anrollende Patches ab, bevor ihr bei Steam 49,99 Euro locker macht.

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