So hat sich Overwatch über die Jahre der Entwicklung gewandelt

Blizzard verschafft uns einen kurzen Einblick in die frühen Entwicklungsstadien von Overwatch. Wir sehen Tracer, wie sie Laser aus ihren Augen schießt, und eine Katze mit einem Jetpack. Während das Zurschaustellen der Spielentwicklung an sich schon interessant ist, ermöglicht das auf der Blizzcon veröffentlichte Video auch einen interessanten Einblick darin, was aus Overwatch hätte werden können. Unterhalb findet ihr 13 Minuten Material, im Anschluss einige schicke Concept-Artworks.

Das Video beginnt damit, wie die Engine das erste Mal etwas berechnete, und erstreckt sich bis zum Zeitpunkt, als das Spiel auf der Blizzcon 2014 gezeigt wurde. Beim ersten Playtest, erklären die Entwickler, waren sie “nicht in der Lage, ihr [Tracer] Waffen in die Hand zu legen, weshalb sie Laserstrahlen aus den Augen feuern musste, um das Schießen zu simulieren”. Bei 5:30 Minuten sehen wir die frühen Entwürfe einiger Fertigkeiten, etwa Hanzos ‘Ultimate’-Aktion, die intern “die Raupe” genannt wurde. Schön zu sehen, wie die Entwickler mit derlei frühen Animationen herumspielen und der hässlichen Kette aus Blobs Augen hinzufügen, woraus schließlich der Drachenangriff wurde.

Am interessantesten finde ich die auf dem Weg zum Release verworfenen Heldenfähigkeiten. Torbjorn musste seine Geschütze in zwei Etappen aufbauen, Reinhardt konnte seinen Hammer werfen und Genji konnte sich an Wänden festsetzen, bevor er mit einer Drachenklinge auf seine Feinde niederging. In der frühen Version von Mercys ‘Ultimate’-Aktion konnte sie drei Leute gleichzeitig heilen, womit sich – wie die Entwickler anmerken – der Kreis schließt zu ihrer inzwischen überarbeiteten Version im Spiel. Einige dieser frühen Ideen fanden über neue Helden ihren Weg ins Spiel, darunter Doomfists zweite Fähigkeit in Form einer frühen Version von Winstons Sprung.

Ich wünschte, man könnte das auch über die frühen Heldendesigns behaupten. Scheint so, als wurde die “Jetpack-Katze” verworfen, weil sie zu schräg war, obwohl es ein Gorilla-Wissenschaftler ohne Probleme geschafft hat.

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