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90 Leute verlieren ihren Job bei Telltale

Telltale Games hat gestern 90 Leute entlassen und damit die Belegschaft um etwa 25 Prozent reduziert. Dem Unternehmen zufolge wirkt sich das nicht auf eines der momentan angekündigten Projekte aus, darunter die vierte Staffel The Walking Dead, Batman: The Enemy Within und die zweite Staffel von Wolf Among Us.

Wie ursprünglich Gamesindustry berichtete, erfolgten die Entlassungen im Rahmen einer unternehmensweiten Restrukturierung. Telltale sagt, dies geschehe, „um das Unternehmen als Entwickler und Publisher wegweisender, erzählbetonter Spielerlebnisse wettbewerbsfähiger zu machen“. Was nicht wirklich irgendwas aussagt.

„Unsere Branche hat sich in den letzten paar Jahren enorm verändert. Die Gegebenheiten, denen wir uns ausgesetzt sehen, machen es erforderlich, dass wir uns weiterentwickeln. Wir richten unsere Organisation neu darauf aus, weniger, aber bessere Spiele mit einem kleineren Team zu entwickeln“, sagt Telltale-Games-CEO Pete Hawley in einem bei Gamesindustry veröffentlichten Statement.

Das Unternehmen gibt weiterhin an, die Entwicklung seiner Spiele „auf besser bewährte Technologien zu verlagern, die Innovationen bei den Kernproduktionen beschleunigt“. Außerdem arbeite man „mit neuen Partnern, um die Spiele neuen Zielgruppen zugänglich zu machen“.

Telltale benutzt derzeit das ‚Telltale Tool‚, eine eigenentwickelte Game-Engine, doch es klingt, als würden sie zu etwas anderem wechseln, mehr so etwas wie Unity. Das ist möglicherweise eine gute Sache. Ihre Spiele – allesamt episodische Point-and-Click-Adventures – standen seit Jahren in der Kritik wegen veralteter Technologie, die die Bemühungen beim Geschichtenerzählen untergräbt.