Ab einer Million Verkäufe ist Vampyr für Focus Home ein Erfolg, kein DLC geplant

Vampyr

Was das von Dontnod entwickelte Vampir-RPG Vampyr angeht, wäre Publisher Focus Home Interactive mit Verkaufszahlen zufrieden, bei denen andere Unternehmen höchstens in der Dusche winselnd die Knie umklammern. In einem aktuellen Interview bei MCV erwähnt Focus-Home-Boss Cédric Lagarrigue, man könne schon ab einer Million verkaufter Exemplare von einem Erfolg sprechen.

Zwar sei Vampyr in Sachen Budget “größer als unsere [Focus’] vorherige Titel”, aber noch weit weg von Triple-A-Regionen. Lagarrigue sieht die hauseigenen Produktionen als “Bindeglied zwischen Blockbustern und Indie-Titeln”.

“Es stimmt, das Spiel ist beeindruckend und hat eine starke Persönlichkeit, doch was das Budget angeht, ist es nicht Triple-A”, sagt er. Entsprechend weniger Einheiten müssen über die Ladentheken (oder die Download-Theken) wandern, damit sich Focus im Nachhinein nicht den Strick nimmt.

“Das Spiel profitiert von einem soliden Budget oberhalb der meisten Indie-Videospiele, allerdings ist es kein Blockbuster, deren Budget über 50 Millionen läge”, heißt es. “Ausgehend von unserem Investment betrachten wir es als Erfolg, wenn eine Million Kopien verkauft werden. Es braucht nur die Hälfte davon, um profitabel zu sein.”

Im Idealfall war es das, denn im Nachhinein soll es keine weiteren Inhalte geben. Jedenfalls haben Focus und Dontnod keinen DLC geplant und auch nicht unbedingt vor, das zu ändern. “Wir hätten es lieber, würde der Zuspruch gegenüber dem Spiel rechtfertigen, über eine Fortsetzung nachzudenken.” Zusammen mit Dontnod spreche man bereits über Ideen in der Richtung.

Vampyr sollte ursprünglich in diesem November erscheinen, wurde kürzlich aber ins Frühjahr 2018 verschoben.

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