Das naturverbundene Survival-Spiel Smalland schrumpft euch auf die Größe eines Insekts

Smalland

Smalland [offizielle Seite] ist ein Survival-Spiel in der frühen Alpha-Phase, was bedeutet, dass wir sicher noch eine Weile auf spielbares Material warten müssen. Aber es sieht doch so putzig aus, ein bisschen wie eine Mischung aus Pikmins Naturverbundenheit und dem grausamen Überlebenskampf eines Deadly Creatures. Gemein haben die Ansätze, dass man im Kleinformat über den Berg kommen muss, und zwar in einer Welt der großen Dinge. Kurzum: In Smalland seid ihr geschrumpft und müsst euch durch die Natur schlagen, als wärt ihr eines der nervigen Kinder aus dem komischen Rick-Moranis-Film.

Lassen wir Entwickler Embu Games selbst zu Wort kommen, was die Prämisse betrifft:

“Ohne über die Gründe Bescheid zu wissen, findet ihr euch in einer Welt der kleinen Lebewesen wieder. Wieso ist das geschehen? Sind alle Menschen geschrumpft oder nur ihr? Es gibt so viele unbeantwortete Fragen, doch zunächst müsst ihr einen Unterschlupf finden, da ihr euer süßes Eichhörnchen schon länger nicht gefüttert habt, und es stirbt gerade.”

Fängt niedlich an und alles, aber dann… sterbende Eichhörnchen…

Und mehr noch:

“Der Wind kann eure Items und sogar eure Häuser wegpusten, wenn ihr sie nicht robust genug errichtet. Der Regen kann ziemlich gefährlich sein und Pfützen entstehen lassen. Ihr seid wirklich klein und Pfützen sind nicht mehr bloß Pfützen.”

Kennen wir ja alles aus ‘Liebling, ich habe…’: Aus Wasser werden reißende Fluten und eine Lebensgefahr, also Vorsicht und immer langsam mit den jungen Pferden. Weiterhin heißt es:

“Ein großes Abenteuer in einem belebten Ökosystem und mit großartigen Momenten wartet auf euch. Ihr müsst vorsichtig sein und kreative Gegenstände fertigen, um in dieser verrückten Welt zu überleben. Wenn ihr wollt, können Freunde eurem Abenteuer beitreten.”

Nach all diesen toll klingenden Worten hier erst mal ein Trailer:

Ihre Vision fassen die Entwickler zusammen mit den Worten: “Genau wie viele von euch haben wir einige Survival-Spiele gespielt und festgestellt, dass wir mehr Features einbauen können, die wir wirklich gern sehen würden. Ein Survival-Spiel mit einem umfassenden Ökosystem und Wetterbedingungen, die alles in der Welt beeinflussen.” Kleine Brötchen klingen anders, würde ich vermuten.

Das Ökosystem umfasst zum Beispiel Ameisen, die eure Items klauen, oder Kaninchen, denen euer Charakter eine schmackhafte Mahlzeit abgibt, reißen die Entwickler an. “Tiere können sich gegenseitig töten, und das könnte zu einem Anstieg ihrer Populationen führen”, sagen sie. “Im Moment haben wir das System noch nicht für jedes Tier implementiert, aber das werden wir tun.”

Bis zu acht Spieler sollen sich zusammenschließen und gemeinsam den widrigen Umweltbedingungen trotzen können. Wer mag, kann das mit Blick auf Online-Bestenlisten tun oder einfach nur so, zum Spaß sozusagen.

Auf der offiziellen Seite gibt es eine FAQ mit mehr Bildern und Details zu den geplanten Spielinhalten. Alles, was die Entwickler bislang verrichten konnten, entstammt ihrer eigenen Tasche. Eine Kampagne bei Indiegogo, mit deren Erlös man weiteres Personal anheuern möchte, soll in Kürze an den Start gehen.

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