Ab sofort könnt ihr in Harvest Moon: Light of Hope am PC ackern, pflügen und düngen

Harvest Moon

Bestimmt liebt ihr Stardew Valley innig, weil es kaum Menschen gibt, die das nicht tun. Aber liebt ihr auch das Spiel, das Stardew-Schöpfer Eric Barone so liebte, dass er in all der Verliebtheit seine eigene Version davon entwickelte? Es geht natürlich um Harvest Moon, mein lieber Mann. Mit Light of Hope ist gestern die erste PC-Auskopplung der traditionell auf Nintendo-Plattformen beheimateten Farmsimulation erschienen. Eine gute Sache oder lieb gemeint und lieber links liegen lassen?

So genau lässt sich das als Außenstehender anhand von 50 derzeit verfügbaren Steam-Reviews nicht eingrenzen. Wir sprechen hier einem “größtenteils positiven” Eindruck mit 76 Prozent Daumen-hoch-Einschätzungen. Light of Hope scheint jedenfalls nicht die Komplexität früherer Teile oder die von Stardew Valley zu erreichen. Auch die 2D-Hintergründe mit weniger ansehnlichen 3D-Modellen stoßen nicht gerade auf Gegenliebe.

Die meisten Beschwerden betreffen die Technik. “Unfassbar hässlich”, schreibt ein User. Ein anderer: “Ich finde, es könnte deutlich besser in Pixel-Art aussehen (wie Stardew Valley oder die alten Harvest-Moon-Game-Boy-Spiele”. Selbst in den positiven Einschätzungen kommt dieser Aspekt nicht ungeschoren davon: “Grafik naja kann man sich streiten..”, meint ein User, dem das Spiel ansonsten gut gefällt.

Light of Hope erscheint zum zwanzigsten Geburtstag der Reihe. Infolge eines Sturms geratet ihr in eine kleine Hafenstadt und müsst diese aus den Trümmern der Sturmschäden wiederaufbauen. Das bedeutet: Felder bestellen, mit Leuten reden, Materialien sammeln und jedem überall zur Hand gehen. “Erneuert den Leuchtturm und rettet die Stadt, euer neues Zuhause”, ermuntert euch der Hersteller mit einem Ausrufezeichen am Ende.

Hier die Inhalte, wie sie bei Steam aufgelistet vorzufinden sind:

  • Sammelt wichtige Materialien, um die Stadt und den Leuchtturm wiederaufzubauen
  • Erfüllt die Anliegen der Dorfbewohner, um neue Gebiete und Gegenstände freizuschalten
  • Neue und einzigartige Festivitäten, darunter das Hunderennen-Festival
  • Erlernt, wie man Feldfrüchte zum Wachsen bringt, und das mithilfe nutzerfreundlicher UI und Tutorials
  • Spielt als Junge oder Mädchen, heiratet und gründete eine Familie

Recht hilfreich für Unentschlossene klingt folgende Einschätzung: “Ja, es ist kein wahres ‘Original-Havest-Moon’ – in dem Fall ist Story of Seasons das, was ihr sucht. Doch obwohl das Spiel nicht die Tiefe oder Komplexität von Stardew Valley hat, glänzt es mit seiner Einfachheit. Das hier ist nicht das einzig wahre Harvest Moon, aber ein unterhaltsames Spiel. Leute, die nach zwanzig Minuten mit dem Spiel ihre Tastatur zerdeppern, sollten ihre Erwartungen herunterschrauben”.

Nun, wie auch immer. Bei Interesse findet ihr Light of Hope im Steam-Store. Bis zum 22. November spart ihr zehn Prozent und zahlt knapp 25 Euro.

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1 Comment

  1. tanith says:

    Sieht leider so aus, als wäre das ein liebloser Versuch, auf den Zug aufzuspringen, der durch Stardew Valley entstanden ist. Ich glaube ich werde Light of Hope höchstens bei einem Sale für 5€ oder so kaufen, wobei ich befürchte, dass das lange dauern kann.

    Vor Allem da ConcernedApe ja angekündigt hat, dass mit dem Coop-Update auch noch mehr base content für das Stardew Valley kommt. Freue mich schon riesig darauf.

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