Warface springt mit auf den Battle-Royale-Zug

Jeder möchte ein paar Scheinchen vom dicken PUBG-Geldbündel abbekommen. Warface, Cryteks Free-to-play-Shooter, ist der neueste Kandidat, der sich mit der Beigabe eines Battle-Royale-Modus schmückt. Dieser ist mittlerweile als Teil des November-Updates verfügbar. Im Gegensatz zu Battlegrounds oder H1Z1 steht der kleinere Rahmen von Warface weniger für eine chaotische Massenschlägerei. Nur 16 Spieler kämpfen darin um die Krone.

Trotz der geringeren Spieleranzahl findet ihr hier sämtliches Drum und Dran, das man von Battle Royale erwarten darf – von abgeworfenen Versorgungsgütern und zusammengesuchter Ausrüstung bis hin zu einer langsam schrumpfenden Todeszone.

Die Wüstenkarte, auf der das stattfindet, ist obendrein die größte Map des Spiels und bietet etwas mehr Freiheiten als die vertrauten Kriegszonen von Warface. Der Modus rühmt sich mit über 70 Waffen, einzigartigen Achievements, dynamischen Kämpfen von drei bis fünf Minuten Laufzeit und “neuen Szenarien bei jedem Spiel”, sagt Crytek. Ich bin nicht ganz sicher, was mit “dynamischen Kämpfen” gemeint ist, da PvP in den meisten Fällen dynamisch verläuft. Aber hier noch ein paar Worte von Crytek:

“Warface verfügt über eine Vielfalt an Spielmodi. Einige sind konservativer und klassischer angelegt, zugeschnitten auf Fünf-gegen-fünf-Szenarien, andere sind dynamischer und vielleicht sogar ‘arcadig’. Mit Battle Royale wollten wir etwas auf der Schwelle dazwischen entwickeln [..]: schnelle Kämpfe mit einem Element des Unbekannten. Ihr wisst nie, welche Waffe ihr bekommt, während die Action auf der größten PvP-Karte stattfindet, die das Spiel je gesehen hat.”

Obwohl ich nach wie vor jemanden finden muss, der Warface spielt, ist der Titel bei Steam durchweg ziemlich erfolgreich. Die meisten Fans scheint er in Russland zu haben, wo der Battle-Royale-Modus schon früher an den Start ging. Bedenkt, dass er nur für eine begrenzte Zeit verfügbar ist, während die Entwickler ausloten, ob die Spieler ihn wirklich wollen.

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