Elite-Dangerous-Pilot fällt auf einen Scherz herein und fliegt sechs Stunden in der Hoffnung auf ein kostenloses Schiff

Ein Pilot in Elite Dangerous ist auf einen dreisten Streich reingefallen. Commander SpeedyBebop unternahm eine sechsstündige Reise ins Hutton-Orbital (eine entfernte Raumstation, die 0.22 Lichtjahre von ihrem Mutterstern kreist), nachdem ihm zu Ohren gekommen war, eine kostenlose Anaconda erwarte dort jeden, der sich auf den Weg macht. Es ist eines der teuersten und mächtigsten Schiffe in der Raumsimulation. Doch nach seiner Ankunft wurde er sich gewahr, einer Finte erlegen zu sein. Es gab keine Anaconda. Und es stellt sich heraus, dass er dem Ganzen nicht als Erster auf den Leim ging – unter Elites Piloten ist es längst ein Running-Gag.

Die Reise nach Hutton dauert normalerweise etwas über eine Stunde. Zum Leidwesen des Piloten unterbrachen Internet-Probleme seinen Trip mehrfach. Nach sechs Stunden Flug und diversen Unterbrechungen landete er dort mit seinem Type-6-Spacetruck. Kurz darauf bemerkte er, dass die Station keine Schiffswerft beherbergt, geschweige denn ein kostenloses Schiff.

Dieses “kostenlose Schiff” ist ein seit langer Zeit bestehender Witz unter Piloten, wie sich herausstellt. Vor einem Jahr tauchte es bereits bei Reddit auf. Manchmal korrigieren sich die Piloten gegenseitig harsch mit der Behauptung, das besondere Schiff in Hutton koste 1000 Credits (immer noch ein schöner Rabatt gegenüber dem Normalpreis von 146 Millionen). Woher das Gerücht ursprünglich stammt, ist unbekannt, aber mindestens eine weitere Person ist letzten Monat auf denselben Trick reingefallen.

“Zum ersten Mal hörte ich in einem Kommentar davon… in einem Posting über kostenlose Schiff-Skins“, erzählt mir SpeedyBebop. “Und in der Annahme, es gäbe dort kostenlose Schiff-Skins, lag die Vorstellung nicht zu weit entfernt, dass Frontier die Anaconda für 1000 Credits herausgibt, vielleicht zu Thanksgiving.”

Trotz der langen Anreise ist er den schelmischen Leuten, auf die er hereinfiel, nicht böse. Im Gegenteil, er erlangte dadurch einigen Ruhm in der Community. Jemand hat den Vorfall sogar mit eigener Fan-Kunst gewürdigt.

“Ich bin nicht wirklich verärgert (abgesehen von der verschwendeten Zeit). Aber das Feedback zu meiner Geschichte, nachdem ich diesem Ulk auf den Leim ging, war großartig. Danach fühlte ich mich weniger wie ein Idiot als im ersten Moment, nachdem ich merkte, dass es ein Scherz war.”

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