Die Grow-Home-Entwickler werden musikalisch mit Ode

Das für Grow Home und Atomega verantwortliche Ubisoft-Studio hat unerwarteterweise ein weiteres kleines, experimentelles Spiel veröffentlicht. Ode ist eine musikalisch angehauchte Mischung aus Wanderei und Plattformer und möchte, dass wir rollen, hüpfen, schwingen, sammeln, und das in einer farbenfrohen, Musik machenden Welt. Stellt euch vielleicht ein stärker spielbetontes Proteus vor und ihr seid auf einem guten Weg. Ubisoft kündigte Ode gestern an und – oh! – veröffentlichte es im gleichen Zug. Was für eine Überraschung. Schaut euch Spielszenen an:

In Ode erkunden wir mit einer blobähnlichen Kreatur fremde Orte, an denen Pflanzen, andere Kreaturen und die Welt Töne erzeugen. Alles trägt seinen kleinen Teil dazu bei und in Kombination ergibt sich ein lebendiger, von Musik erfüllter Ort. So weit, so Proteus. Aber Ode folgt einer weit konventionelleren Spielstruktur. Die Ubisoft-Leute führen Spiele wie Journey und Rez als Inspirationen an.

Reflections ist Ubisofts derzeitige Quelle unkonventioneller kleiner Spiele und sie haben bereits gutes Zeug veröffentlicht, daher ist mein Interesse geweckt. Auch wenn Ubis kleinere Spiele oft in gewöhnlicheren Genres angesiedelt sind, etwa das WW1-Adventure Valiant Hearts oder das märchenhafte RPG Child of Light, scheint Reflections anzupacken, was immer ihnen gefällt.

Ode ist für 4,99 Euro erhältlich, seltsamerweise nur in Ubisofts eigenem Store und über den Uplay-Client. Ein Spiel so ansatzlos zu veröffentlichen und es nur in einem weniger frequentierten Store zu verkaufen, das klingt nach einer todsicheren Art, es zu versenken. Sonderbar. Hoffentlich beeinträchtigt das nicht Reflections’ Chancen, weitere kleine Spiele entwickeln zu dürfen.

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