So rüstet sich Rainbow Six Siege für Operation White Noise

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Ubisofts Langzeithingabe zu Rainbow Six Siege ist rührend und in nahezu jeder Hinsicht fabelhaft. Das dritte Jahr wurde bereits inhaltlich umrissen. Vorher geht das zweite Jahr mit der in Kürze startenden ‘Operation White Noise‘ zu Ende. Neben dem herrlich verwüstbar wirkenden Mok-Myeok-Turm kommen drei Operatoren hinzu. Außerdem rüstet Ubisoft sich und sein Spiel mit weiteren Anpassungen und Fehlerkorrekturen, die man in einem längeren Beitrag vorstellt.

Ihr erfahrt nicht nur mehr über die Hintergründe der neuen Operatoren wie Dokkaebi und Zofia, sondern auch, was Korrekturen so alles an Überlegungen erfordern. Zum Beispiel die Synchronisierung der Granatenflugbahn. “Der Hauptzweck der Flugbahnsynchronisierung besteht darin, Probleme zu beheben, bei denen eine Granate im Spiel-Client desynchronisiert und plötzlich zurückteleportiert wird”, heißt es.

“Diese Änderung der Synchronisierung gibt uns die Möglichkeit, die Flugbahn zwischen dem, was der Server sieht, und dem, was ihr auf eurem Client seht, anzugleichen. So wird die Wahrscheinlichkeit reduziert, dass eure Granate zu euch zurückkehrt, nachdem ihr sie verwendet.”

Ubisoft hat zwei kurze Videos zur Veranschaulichung parat, die zeigen, wie man sich selbst unbeabsichtigt ein Ei legen kann:

Weiterhin, so heißt es, möchte der Entwickler künftig die Eigengeschwindigkeit des Spielers beim Granatenwurf miteinbeziehen. “In der Folge wird das Bewegen beim Werfen einer Granate auf verschiedene Weise Einfluss auf die Flugbahn nehmen. Die anfängliche Geschwindigkeit der Granate wird nun mit der Bewegungsgeschwindigkeit des Werfers zu dem Zeitpunkt, an dem die Granate geworfen wird, kombiniert.”

Konkret bedeutet das:

  • Das Werfen einer Granate aus einer Vorwärtsbewegung resultiert in einem weiteren Wurf.
  • Das Werfen einer Granate aus einer Rückwärtsbewegung resultiert in einem kürzeren Wurf.
  • Das Werfen einer Granate aus einer Seitwärtsbewegung verleiht der Granate eine seitlich abweichende Flugbahn.

Auch die gute alte Pistole hat Anpassungen erfahren. Sie soll ein probates Mittel im Kampf sein, keine aus der Not heraus geborene, letzte Chance auf Wehrhaftigkeit. Mir als Blitz-Spieler gefällt die erhöhte Feuerrate für alle Pistolen, die Ubisoft in Aussicht stellt. “Mit dieser Änderung können die Spieler ihre Magazine nun erheblich schneller leer feuern. Dies hat den zusätzlichen Vorteil, dass die Pistolen jetzt tödlicher sind, was ebenfalls zu ihrem Wert als echte Alternative beiträgt.”

Hinzu kommen Kennzeichnungen auf der Benutzeroberfläche für etwas, das Ubisoft Verstärkungen und Schwächungen nennt. Konkret also:

  • Rook-Rüstung
  • Jackals Markierung (und das Markieren als Jackal)
  • Lesions GU-Mine
  • Dokkaebis Telefon-Hack

Positive Effekte auf euren Charakter sollen blau markiert werden, negative Effekte rot. Zu guter Letzt erwartet euch eine Phalanx an Fehlerkorrekturen, die in nahezu jeden Bereich eingreifen: Operatoren, Leveldesign vieler Karten, Spielmechanik und vieles mehr. Auf der offiziellen Seite könnt ihr euch die komplette Liste anschauen.

Season-Pass-Besitzer können ab dem 5. Dezember auf die neuen White-Noise-Operatoren zugreifen, alle anderen eine Woche später. Derweil testet Ubisoft eine Meldefunktion für Spieler, die toxisches Verhalten an den Tag legen.

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