Tape ist ein von SOMA und Silent Hill inspiriertes Spiel mit Horror, Rätseln und Zeitmanipulation

Tape

Eine Mischung aus Layers of Fear, Outlast und Braid? Vielleicht fällt euch was Besseres zu Tape ein, einem mit Rätseln, Übernatürlichem und Handkamera versetzten Spiel, doch es war mein erster, nicht wirklich ausgereifter Gedanke. Ihr begleitet eine Frau namens Erin in der Ego-Perspektive beim Ausfindigmachen ihres Vaters. Dass das unbedingt in einem unheimlichen Gebäude geschehen muss, stand nicht im Kleingedruckten, sorgt aber für die nötige Würze. Schließlich soll sich hier niemand wohlfühlen. Und dann hätten wir da Rätsel mit Zeitmanipulation.

Sobald ihr den ersten Raum betretet, wird das Spielprinzip klar. Die Tür hinter euch verschwindet und weicht einer scheinbar undurchdringlichen Mauer. Ihr nehmt die Super-8-Videokamera in die Hand, schaut hindurch und plötzlich könnt ihr bestimmte Objekte in der Zeit verschieben. In dem Fall die Tür. Sie wandert wieder an ihren Platz und ihr schlüpft zurück in den Flur.

Der hat sich zwischenzeitlich natürlich verändert, womit wir bei Layers of Fear und seinem Taschenspielertrick angekommen wären. Nicht alle Räumlichkeiten ringsum sind beständig, sondern können einem Wandel unterliegen, und dafür genügt es schon, sich nur kurz umzudrehen. Man kann ja nie wissen.

Nach wenigen Minuten findet Erin ein VHS-Tape von ihrem Vater, der sie vor einem “Etwas” warnt, einer Entität, die sich als durch die Flure wandernder Schatten abzeichnet. Er legt seiner Tochter nah, ihn im Keller ausfindig zu machen. Wie erbaulich.

Dort findet ihr Schlüssel für verrammelte Durchgänge, räumt Hinternisse aus dem Weg und erschafft Türen in angrenzende Räume, alles mithilfe der Kamera. Ich frage mich, ob diese Mechanik das komplette Spiel zu tragen imstande ist.

Ein Durchlauf mit der Alpha-Demo dauert zehn bis fünfzehn Minuten. Entwickler Black Chili Goat gibt SOMA und Silent Hill als Inspirationen an. Ihr findet den Download bei Itch.

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