In Stoneshard trifft Banner Saga auf ein Roguelike mit Angst, Wahnsinn, Hunger und Dutzenden Verletzungen

Stoneshard

Stoneshard [offizielle Seite] klingt dem ersten Vernehmen nach wie eine Mischung aus The Banner Saga und einem Simulator mit Dutzenden Arten von Knochenbrüchen, Stauchungen, Blutungen und anderen aufs Gemüt drückenden Verletzungen. Banner Saga deswegen, weil man ebenso wie in Stoics Spiel eine Karawane durch düstere Ländereien leitet und das Beste hofft, wo Schlechtes längst die Oberhand gewonnen hat. Ihr sammelt Begleiter, verwaltet knappe Ressourcen und bekämpft “Hunderte von Feinden”.

Die in RPG-Angelegenheiten sehr kompetenten Leute von Gamebanshee entdeckten Stoneshard letzte Woche. Und bevor es losgeht, hier ein Trailer, der den schmucken Pixel-Art-Grafikstil vorführt:

Das rundenbasierte Rollenspiel versteht sich als Mischung aus Roguelike und einer wachsenden Gruppe an Mitleidenden, die euer Schicksal teilen und euch begleiten. “Auf eurem Weg kämpft ihr nicht nur mit Hunderten von Feinden, sondern auch mit Hunger, Angst und Schmerz – und mit internen Konflikten eurer Gefolgschaft”, heißt es von den Entwicklern Ink Stains Games.

Hier die Feature-Liste, wie sie auf der bereits aufgesetzten Steam-Seite zu finden ist:

  • Erkundet prozedural generierte Länder und Städte, befreit Dörfer, plündert Höhlen und Dungeons für Ruhm und Beute.
  • Findet neue Verbündete und überzeugt sie, euch beizutreten, während ihr eure Karawane aufbaut. Haltet die Moral weit genug oben, um Streitereien zu vermeiden, und denkt dran: Jeder Anhänger hat seine eigenen Ziele, Ansichten und Eigenschaften.
  • Beim Voranschreiten entwickelt euer Charakter seine körperlichen Attribute, erlernt hilfreiche Skills und Talente. Gestaltet euren Helden eurem Spielstil entsprechend.
  • Vom Breitschwert eines Skeletts zweigeteilt zu werden oder mit zerrissener Kehle vor einem Ghul zu enden, das sind nur wenige unter vielen Todesarten in Stoneshard – ihr kämpft mit Hunger, Durst, Verletzungen, Angst, Wahnsinn und verschiedenen Krankheiten.
  • Versucht euch an einem großen Arsenal von Waffen, Ausrüstung und stärkenden Tränken. Stellt euch einem fairen Kampf von Angesicht zu Angesicht, jagt eure Beute schleichend oder nutzt mystische Zaubersprüche.
  • Haltet die Balance zwischen verfeindeten Gottheiten oder entscheidet euch für einen einzelnen Schutzherr – und erhaltet erstaunliche Kräfte zu einem schrecklichen Preis.
  • Der Spielercharakter hat nur ein Leben, aber das Spiel endet nicht bei seinem Tod. Setzt eure Reise mit einem anderen Helden als Karawanenführer fort und behaltet einen Teil eures Fortschritts.

Kein übler Ansatz, wenn man sich das Geschehen so vorstellt. Verletzungen sind ein komplexeres Thema. Zum Beispiel haben sie drei Grade der Ernsthaftigkeit. Während sich ein kleiner Kratzer nur auf die Wahrnehmung auswirkt, ziehen schwerere Blessuren auch andere Attribute in Mitleidenschaft. In Folge regeneriert sich etwa euer Mana nicht mehr und ihr verliert die Möglichkeit, Zaubersprüche zu wirken.

“Die Schädel-Hirn-Verletzungen sind nicht gut”, schreiben die Entwickler. “Sie bewirken einen Abfall der geistigen Gesundheit und treiben euren Charakter bald in den Wahnsinn.” Ein Spiel, das man gern im Auge behalten darf, bevor es 2018 erscheint. Vorher wollen die Entwickler noch bei Kickstarter den Hut rumreichen.

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