Bohemias Minecraft-artiges Ylands will euch zum Sammeln, Crafting und zu Autorennen verleiten

Ylands

Wusstet ihr, dass Bohemia an einem Minecraft-artigen Spiel namens Ylands arbeitet? Ja, so ist das manchmal: Dinge kommen, Dinge gehen, und keiner ist da, dem diese Dinge auffallen. Im Fall von Ylands könnt ihr bereits selbst nachfühlen, ob es das als ‘Survival-Sandbox’ gelabelte Spiel wert ist, dran zu bleiben. Gestern erschien es bei Steams Early-Access.

“Ylands ist ein einzigartiges Sandbox-Survivalspiel, in dem du deiner Kreativität freien Lauf lassen kannst”, schreiben die Entwickler. “Es ist außerdem eine Plattform, auf der du deine eigenen Spiele kreieren kannst – von einfachen Szenarios bis hin zu komplexen Spielmodi.”

Wie das oft so ist mit derlei weitgefassten Ansätzen, lässt sich das schwieriger mit komplizierter Technik stemmen, weshalb Ylands auf einen Low-Poly-Look zurückgreift. Und wie das oft so ist mit Low-Poly-Survival-Spielen, in denen man praktisch “alles machen” kann, “sammelt man Ressourcen, baut Schiffe, segelt zu anderen Inseln, erklimmt Berge oder taucht in die dunklen Tiefen hinab”.

Und all das auf der Suche nach “Hunderten von Gegenständen und Objekten zum Auffinden, Benutzen und Herstellen”. Eine Interaktionskette also, die man sich selbst auferlegt und der man folgen kann oder eben nicht. Macht mit Freunden am meisten Spaß, sagt man. Hier die Liste mit den Features:

  • Eine vollständig interaktive Welt mit Tausenden Objekten und Gegenständen, die genutzt, gefunden oder hergestellt werden können.
  • Eine modifizierbare Landschaft mit Fauna, Flora und Rohstoffen passend zur Klimazone.
  • Vielfältige Aktivitäten: Bergbau, Pferde zähmen und reiten, ausgetüftelte Energieapparate errichten, Tränke brauen oder selbst designte Schiffe bauen.
  • Einzel- und Mehrspielermodi (mit Unterstützung von dedizierten Servern) und die Wahl zwischen First- und Third-Person-Perspektive.
  • Integrierter In-Game-Editor, mit dem du deine eigenen Level und Abenteuer entwerfen und diese dann mit anderen teilen kannst.

Sechs bis acht Monate soll das Spiel im Early-Access verweilen. Die Vollversion enthält NPCs, eine größere Welt und… ich würde sagen: mehr von allem. Mit dem Editor lassen sich derweil eigene Spiele erstellen, zum Beispiel das hier. Ein Autorennen. Wieso nicht?

Die Steam-Reviews sind großteils positiv (72 Prozent), aber auch mit einem erkennbar grummeligen Drall versehen. Die Leute beschweren sich hauptsächlich über den In-Game-Shop mit all seinem Mikro-Krempel von Skins bis Emotes, teils über die Performance und darüber, alles schon mal woanders gesehen zu haben.

Falls euch das nichts ausmacht, gibt es das Spiel für derzeit glatt zwölf Euro. Nach Verlassen der Early-Access-Phase soll der Preis um ein Drittel ansteigen.

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