In Librood erweckt ihr Buchinhalte zum Leben

Hier etwas zur Erhellung oder Verdunklung eures Donnerstags. Librood ist ein kostenloses, zehn Minuten dauerndes Spiel um ein kleines Mädchen mit einer sonderbaren Krankheit, durch die alles, was sie liest, in der realen Welt erscheint… falls sich mit Sicherheit sagen lässt, dass dieser Ort die reale Welt ist. Es erinnert an eine düsterere, kürzere Umsetzung der Tintenwelt-Bücher – oder des mittelprächtigen Films, falls ihr darauf besteht. Das Spiel dreht sich um Überraschungen, also solltet ihr es vielleicht zuerst spielen, bevor ihr weiterlest.

Es ist ein wenig schade, dass jedes Gebilde aus demselben Schrank auftaucht. Ein Spiel um überraschende Elemente sollte sich dahingehend um Abwechslung bemühen und Librood könnte mehr leisten. Aber hey, es entstand binnen 72 Stunden für den Ludum Dare 40, also kann ich mich nicht zu sehr beschweren.

Es geht darum, nie zu wissen, was als Nächstes passiert. Ich kann nicht zu weit in die Details vordringen, ohne Entscheidendes zu verraten. Festzuhalten bleibt, mir gefiel das plötzliche Auftauchen eines bösartig wirkenden Roboters, bevor er sich höflich in die Ecke verzog wie ein Sci-Fi-Roomba-Staubsaugerroboter.

Das Gefühl der Bedrohung wächst mit jedem auftauchenden Schatten, unterlegt mit einem angemessen düsteren Soundtrack. Es ist gleichzeitig eine Warnung davor, sich selbst von der Welt abzunabeln, und das Feiern, wie Bücher die Vorstellungskraft entfachen können. Ich sollte wirklich mehr lesen.

Ihr könnt Librood bei Itch spielen und zahlen, was ihr wollt. Habt ihr Lust auf mehr: Ludum Dare 40 ging am Dienstag zu Ende. Die restlichen dafür eingereichten Spiele findet ihr hier.

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