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Das geschätzte Roguelike ADOM bekommt ein großes, fast finales Update

Ancient Domains of Mystery – für seine Freunde einfach nur ADOM – leistet uns schon seit einer ganzen Weile Gesellschaft. Es ist ein komplexes, traditionelles Roguelike im Stil von Nethack, in dem alles auf irgendeine Art mit allem anderen interagiert. Ohne ausufernde Trial-and-Error-Bemühungen scheint der Tod unausweichlich.

Dieser alte Lastesel hatte in den vergangenen Jahren ein gutes Leben. Obwohl es klassischerweise als Freeware erschien, ermöglichten die Deluxe-Edition-Verkäufe via Steam und eine Crowdfunding-Runde die Rückkehr zur Vollzeitentwicklung – Spieler erhielten damit frühzeitigen Zugang zu neuen Builds. Kürzlich ist ein neues Update erschienen und bringt sowohl die bezahlenden als auch die Gratisspieler auf einen gemeinsamen Nenner.

Falls ihr ADOM seit den frühen ASCII-Tagen nicht mehr gespielt habt: Es fühlt sich inzwischen fast wie ein neues Spiel an, außerdem deutlich zugänglicher dank In-Game-Tutorial und einer Benutzeroberfläche mit Mausunterstützung, die trotz einiger textbasierter Bildschirme für ein deutlich intuitiveres Spielgefühl steht. Das soll nicht heißen, dass ihr hiermit eine einfache oder vergebende Zeit verlebt. ADOM ist berüchtigt für seine Grausam- und Schwierigkeit und erfordert umfassende Einarbeitung und Übung. Ihr müsst euch wirklich anstrengen und durchbeißen, um das Spiel zu beenden, bevor die “Tides of Chaos“ euren Charakter nutzlos machen.

Obwohl der Großteil der Änderungen seit der letzten Hauptversion (2.3.8) Bugfixes umfassen, gibt es ein paar inhaltliche Ergänzungen, die ihr hier in Gänze studieren könnt, darunter 46 neue Artefakte und einige neue, in der Spielwelt verstreute Quests. Die vielleicht beunruhigendste Beigabe ist das geheimnisvoll klingende “Ultimate Nihilist Ending“, von dem ich nur vermuten kann, es handele sich um ein weniger freudestrahlendes Finale. Die Anmerkung “Abschwächung der Frequenz, Dunkelheit zu speien“ in den Patch-Notes verheißt offenbar auch nichts Gutes.

In seinem Blog merkt Entwickler Thomas Biskup an, dass ADOMs “Classic“-Version nach derzeitigem Stand noch etwas Support und vielleicht Bugfixes erhält (ebenso wie die Deluxe-Version bei Steam), aber seine Aufmerksamkeit gilt zuvorderst einer Fortsetzung namens Ultimate ADOM. Auch wenn seine Pläne dafür vielleicht etwas überambitioniert sind (verschiedene Versionen des Spiels für mehrere Plattformen klingen nach viel Aufwand), wünsche ich ihm gutes Gelingen und kann kaum erwarten zu sehen, wie sich das Projekt in den kommenden Jahren entwickeln wird.

Diese neue Version von ADOM Classic ist kostenlos für alle, zu finden hier bei der Indie-DB. Bei Steam gibt es für 15 Euro auch die kommerzielle Deluxe-Edition mit Anpassungsmöglichkeiten der Schwierigkeit, täglichen Herausforderungen und globalen Punktelisten, allerdings ohne zusätzliche Inhalte.

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