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CES 2018: HTCs neues Vive Pro sieht aus, als wollte es eure Seele (und Geldbörse) verschlingen

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HTC kündigte eine neue Version des Vive-HR-Headsets an, und zwar in Form des irre dreinblickenden und, wer weiß, eure Seelen verschlingenden Vive Pro. Aufwertungen umfassen schärfere OLED-Displays, neue Kopfhörer und eine umgestaltete Kopfhalterung. Doch der eigentliche Star aus HTCs CES-Line-up ist der erste offizielle “Vive Wireless Adaptor“, mit dem ihr euch sowohl in der normalen als auch der Pro-Vive-Version von den lästigen Kabeln trennen könnt.

Der drahtlose Adapter – nicht zu verwechseln mit TPCasts drahtloser Erweiterung, bei der HTC vergangenes Jahr mit der Finanzierung half – wird wahrscheinlich ein separater Kauf für beide Headsets (es könnte ein Pro-/Wireless-Adapter-Bundle zum Launch gehen, aber macht euch keine Hoffnungen). Immerhin, das kleine Stück Plastik unterhalb sollte die VR-Erfahrung deutlich erleichtern und die Gefahr schmälern, nach einem Kabelstolperer auf dem Hintern zu landen.

Es arbeitet im störfreien 60-GHz-Band und nutzt Intels WiGig-Technik (Wireless Gigabit) zum Austausch mit dem Rechner, was sich in geringer Latenz und hoher Performance niederschlagen sollte. Es gibt keine Preisangaben, aber ich rechne damit, dass die Auslieferung zwischen Juli und September des Jahres ins Rollen kommt.

Es dürfte einen besonders guten Begleiter zum neuen Vive Pro abgeben, das zugunsten von High-End-VR-Fanatikern ein komplettes Redesign durchlaufen hat. Gehalten in einem reizenden Blauton, kommt das Vive Pro mit einem Dual-OLED-Display und einer Auflösung von 2880×1600. Das bedeutet eine 78-prozentige Erhöhung der Pixelanzahl gegenüber dem normalen Vive und seiner Auflösung von 2160×1200 (4.480.000 gegen 2.592.000 Pixel, falls ihr es ganz genau wollt). Darstellungen sollten sehr viel schärfer aussehen und weniger, als hätte jemand eine Ladung Vaseline vor euren Augen verschmiert.

Natürlich bedeutet eine höhere Auflösung, dass eure Grafikkarte ebenfalls härter ackern muss, um so viele Pixel zu stemmen. HTC hat sich noch nicht dazu geäußert, ob sich dadurch die empfohlenen PC-Spezifikationen ändern. Die Bildwiederholrate des Headsets bleibt bei 90 Hz.

Das Vive Pro verfügt obendrein über eine Komponente, die HTC als “Hochleistungskopfhörer“ bezeichnet. Sie unterstützen 3D-Raumklang und haben einen eingebauten Verstärker – eine deutliche Verbesserung gegenüber dem kopfhörerlosen alten Vive.

Das Kopfband, Gesichtspolster und Nasenpad sind ebenfalls mit Blick auf erhöhten Tragekomfort gestaltet worden. Ersteres hat nun eine Einstellungsmöglichkeit für die Größe, damit sich das Headset besser an euer Gesicht anschmiegt und das auf eure Nase drückende Gewicht reduziert. Das Polster wiederum soll das aus der Umgebung einfallende Licht abhalten.

Weiterhin entdeckt ihr zwei Mikrofone mit aktiver Geräuschunterdrückung und natürlich die beiden eure Seele verschlingenden Frontkameras, mit denen das Gerät etwas zu sehr aussieht wie WALL-Es böser Zwilling.

“Im VR-Markt besteht ein erkennbarer Bedarf nach einer Premium-VR-Erfahrung mit hochauflösendem Display, integrierter Audiofunktion und den bestmöglichen Komponenten in einem Headset“, sagt Vive-US-Chef Daniel O’Brien. “Das Vive Pro ist ein sofortiges Upgrade, sowohl für VR-Begeisterte als auch für Unternehmen, die sich die beste VR-Erfahrung zunutze machen möchten.“

Nun, “sofortig“ mag nicht ganz das richtige Wort dafür sein, da Informationen zur Verfügbarkeit und zum Preis momentan noch ausstehen. Hoffentlich wissen wir bald mehr.

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