Lordbound ist eine Skyrim-Mod mit 30 Stunden neuen Inhalten

Lordbound

Oh hi, Lordbound, wo hast du so lange gesteckt? Und wieso tue ich so, als wärst du eine Person und keine etwa 30-stündige Skyrim-Mod in einem neuen Gebiet, mit neuen Quests und Dungeons? Schätze, man muss sich irgendwie annähern, nachdem Lordbound seit 2015 in der Produktion ist. Falls ihr bislang noch nichts darüber gehört habt, wird es höchste Zeit. Den ehemals sehr wackelig aufgehängten Release-Rahmen fürs vierte Quartal 2017 konnten die Entwickler offensichtlich nicht halten, aber so viel dürfte nicht mehr fehlen. Beginnen wir mit: Landschaften.

Ja, Landschaften, das A und O in jedem The Elder Scrolls und gewissermaßen das Aushängeschild Bethesdas, wo es inhaltlich oft hapert. Das Lordbound-Modding-Team beherrscht ebenfalls den Umgang mit Topografie, um Weite zu vermittlen, von Bäumen und Bächen bis hin zu Bergketten und allem, was in das nordische Setting passt. Hier, kurz mal die eisige Luft schnuppern:

Sehr viel Gestein, Wasserfälle, leuchtende Pilze in dunklen Höhlen, kunstfertig gebaute Dungeon-Eingänge und einiges mehr. Der “Environment-Showcase“, wie die Entwickler den Einblick nennen, ist geglückt. Sieht gut aus. Schauen wir mal, was sonst drinsteckt.

Zum Beispiel eine Geschichte, wenn wir hier schon von 30 Stunden neuen Inhalten sprechen. Es geht, zumindest am Rande, um den Krieg zwischen der Kaiserlichen Legion und den Orks, die sich wegen der Herrschaft über das Druadach-Tal (die neue Region) zanken. Anbei ein Story-Trailer aus dem vergangenen Sommer, der im Grunde nichts verrät und sehr prophetisch daherplappert:

Das Modding-Team besteht zum Großteil aus Game-Design-Studenten und hat bereits an anderen Skyrim-Inhalten gearbeitet, beispielsweise der Undeath-Mod. Gemeinsam wollen sie mit Lordbound eine “massive Story-Erweiterung“ auf die Beine stellen. Enthalten sind “drei Fraktions-Questlines, nichtlineare Quests, Dungeons, neue Waffen und Rüstungen“. Die Geschichte dreht sich darum, “wie Sterbliche von Göttlichen berührt werden und wie diese Begegnungen ihren Lebensweg verändern“.

Im vorletzten Update aus dem Dezember schreiben die Entwickler, dass die Hauptgeschichte bis auf zwei Quests vom Start- bis zum Endpunkt spielbar ist. Die Dungeons sind fast fertiggestellt und kriegen nun ihr verdientes Polishing. Das klingt nach einem nicht mehr allzu weit entfernt liegenden Release. Bei der Indie-DB könnt ihr den Fortschritt des Projekts im Auge behalten.

Derweil kann sich auch Bethesdas andere (zugekaufte) Open-World-Serie, Fallout, nicht über zu wenig Liebe beschweren. Eine Modding-Gruppe baut momentan New Vegas in der Engine von Bethesdas Teil 4 nach, eine andere die massive Erweiterung New California, die bald erscheinen sollte.

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