Reap Together ist ein Kampf gegen den Hunger und euren rübenklauenden Mitspieler

Habt ihr einen Freund? Und wenigstens ein Gamepad übrig? Glaubt ihr, euer Freund ist immer noch euer Freund, nachdem ihr mit ihm die Welt des in Echtzeit ablaufenden Survival-Rübenanbaus erlebt habt? Nun, Reap Together könnte glatt das kostenlose Spiel sein, mit dem ihr die Zeit an einem faulen Wochenende totschlagt.

Und falls das nicht hinhaut, habt ihr zumindest die Möglichkeit, euren Freunden die Rüben zu mopsen, wenn sie nicht hinsehen.

Reap entstand 2015 im Rahmen des Ludum-Dare-Game-Jams. Auf den ersten Blick erinnert es an Minecraft, eingedampft auf liebenswerte, monochrome Game-Boy-artige Proportionen. Seitdem hat Entwickler Daniel “Managore“ Linssen seinem ruhigen kleinen Spiel über Schatzsuche und Hunger mehr Liebe geschenkt. Die neueste inhaltliche Ergänzung ist eine spaßige: ein vollwertiger lokaler Koop-Modus.

Interessanterweise ist Zusammenarbeit hierbei keine sofortige Option. Beide Spieler starten mit etwas Abstand zueinander. Aufgrund einer fehlenden Oberweltkarte (zumindest anfangs) liegt es an ihnen, Erkundungen anzustellen, Orientierungspunkte zu identifizieren und zueinander zu finden. Ist das geschafft, müsst ihr eine nachhaltige Nahrungsquelle auftun. Kurz gesagt, ihr müsst Rüben anbauen, wollt ihr überleben. Jeder Spieler startet in der Nähe einer solchen. Falls ihr dem Drang des sofortigen Verputzens widersteht, könnt ihr den Boden beackern und sie einpflanzen, woraus erst zwei, dann vier, dann acht Rüben werden, und immer so weiter.

Jeden Tag nur Rüben zum Essen, das klingt nicht sehr appetitlich, muss ich zugeben, aber in der Not frisst der Teufel Fliegen, und verzweifelt gegen das Verhungern ankämpfende Gestrandete haben noch weniger Grund zum Murren. Mit vollem Magen könnt ihr euch aufmachen und die Welt mithilfe eines Floßes erkunden, Schätze finden und vielleicht nach Hause zurückkehren, reich an Gold und Rüben.

Reap und Reap Together sind bei Itch verfügbar, wo ihr zahlen könnt, was ihr wollt (auch gar nichts, wenn das eure Entscheidung ist).

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