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Das kosmische Adventure Genesis Noir schlägt bei Kickstarter auf

Es erfordert schon etwas Besonderes, mich zum Spielen eines Point-and-Click-Adventures zu überreden. Ich schlug meinen Kopf so oft gegen Rätsel mit willkürlichen Lösungen, dass ich das Genre fast als “nicht für mich“ abschrieb, aber Genesis Noir hat zwei interessante Aufhänger. Erstens sagen die Entwickler, dass sich die Rätsel um simples Experimentieren drehen und ebenso viel Gewicht haben wie die Erkundung und Formgebung eines abstrakten Universums. Zweitens ist dieses Universum das Ergebnis einer vergöttlichten Schießerei und die Erde “Teil eines Granatsplitters, der dem zerbrechlichen Herz eines Gottes entgegenrast“.

Die Entwickler Feral Cat Den haben gerade eine Kickstarter-Kampagne an den Start gebracht, dazu weitere Details über das Spiel und einen kleinen, im Browser spielbaren Teaser.

Sie möchten 40.000 Dollar zusammenbekommen, was nur ein Bruchteil der 300.000 Dollar ist, die sie zur Fertigstellung benötigen. Ihr Plan sieht eine Zusammenarbeit mit dem Publisher Surprise Attack vor, um eine Investorengruppe zum Nachschießen finanzieller Mittel infolge der Kampagne aufzutun.

Die Demo mag vielschichtiger sein, als ich momentan aus ihr herauskitzeln kann, auch wenn das kaum von Bedeutung ist, da ich dem Spiel bereits nach dem dreisekündigen Intro erlegen bin. Das kosmische Panorama verliert in geschrumpfter GIF-Form wie auf der Kickstarter-Seite an Wirkung, aber ihr bekommt eine Vorstellung.

Im Spiel übernehmt ihr die Rolle von No Man, einem “Uhrenverkäufer, gefangen in einer deterministischen Hölle“. Wie bei Kickstarter zu lesen ist: “Der Urknall ist mehr als Schöpfung, er ist ein Schuss in Zeitlupe. Ihr müsst das sich ausbreitende Universum betreten und einen Weg finden, es von eurer Liebe fernzuhalten“.

Eine umwerfende Prämisse zusammen mit einer fantastischen Präsentation. Obwohl wir noch nicht viel vom Spielgefühl wissen, schlagen die Entwickler die richtigen Saiten an. Sie nennen Samorost und Windosill als Inspirationen und berufen sich ausdrücklich auf die “fühlbare Interaktion“ in Windosill. Samorost mag das einzige Adventure sein, das mich genug faszinierte, dass ich es zu Ende spielte. Und ich habe gerade erst eine fünfminütige Sitzung mit der kostenlosen Version von Windosill hinter mir, die mich in freudiger Erwartung meiner Mittagspause zurücklässt, damit ich weiterspielen kann.

Selbst wenn sich der Rätselanteil von Genesis Noir als bescheuert herausstellt, beeindrucken mich Stil und Ausmaße genug, dass ich es ohnehin ausprobieren werde. Der Kickstarter-Pitch besteht zum Teil aus dem Versprechen, dass wir “vertraut werden mit dem Gewaltigen, dem Mikroskopischen und allem dazwischen“. Ich habe eine Schwäche für alles, was mit Größe spielt. Solange der Übergang zwischen diesen Perspektiven so glatt wie in den Vorschauszenen vonstattengeht, bin ich hundertprozentig an Bord.

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