Darwin Project, das “Battle Royale im Eis“, ist am Wochenende kostenlos spielbar

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Es sind eine Menge Battle-Royale-Spiele in der Stadt. Zum Glück haben wir genug Hotels, damit alle wenigstens ein paar Nächte bleiben können. Ob sie ihr protziges Zimmer auf lange Sicht bezahlen und dem Pagen das Trinkgeld gleich bündelweise zustecken können oder sich klammheimlich in eine schäbige Rumpelkammer verziehen und dann in einer schrottreifen Lok gen Süden tuckern müssen, liegt an ihrem Erfolg. Darwin Project sucht insoweit Anschluss, dass es ebenso ums Überleben in einer Welt geht, in der euch jeder andere ins Gesicht schießen will. Was eine furchtbare Sache für das Gesicht wäre, schließlich hat das Spiel einen ansehnlichen comicartigen Stil.

Und sonst? Das könnt ihr übers Wochenende in Erfahrung bringen. Die Entwickler namens Scavengers Studio haben eine kostenlose Open-Beta via Steam gestartet, die bis zum Sonntag läuft.

“Darwin Project“ bezeichnet den Entwicklern zufolge ein zur Hälfte der Wissenschaft, zur anderen Hälfte der bloßen Unterhaltung dienendes Experiment in Vorbereitung auf eine “bevorstehende Eiszeit“. Deswegen liegt in dem Spiel überall Schnee und hier kommt die daran anknüpfende Mechanik zum Tragen: Kälte.

Nicht nur kriecht euch die Kälte nach und nach in die Knochen, bis ihr irgendwann endet wie Jack Nicholson am Ende von The Shining. Ihr entdeckt auch Spuren anderer Überlebender im Schnee, könnt sie verfolgen und anhand der Umgebungen auf sie reagieren, sagen die Entwickler. Im Gegensatz zum Platzhirsch PUBG treten in Darwin Project nur zehn Leute beim Ringen um das letzte Paar Handschuhe an und ähnlich wie Fortnite Battle Royale ist es in einer Third-Person-Ansicht niedergelassen.

Im Video stellt Scavengers noch einmal das “Manhunt“ genannte Feature als großes Verkaufsargument heraus. Mit nur zehn Teilnehmern könnt ihr natürlich nicht einfach um euch feuern und immer den Richtigen treffen, neehee. Andere Spieler lassen Spuren zurück, etwa mit entzündeten Lagerfeuern in der Kälte oder Hinweisen beim Fertigen von Gegenständen. Entdeckt ihr eine solche Spur, wird die feindliche Position kurzzeitig aufgedeckt.

Wichtig zu erwähnen wäre noch die Show-Director-Funktion: Einer der Spieler ist quasi der Spielleiter mit Zugriff auf Dinge wie Umweltbedingungen und Buffs. Er kann in einem gewissen Rahmen schalten und walten, wie es seiner strippenzieherischen Natur in die Karten spielt, und das Match mit den verfügbaren Stellschrauben in die eine oder andere Richtung lenken.

Wenn das in euren Ohren nach einer sinnvollen Ausweitung des Battle-Royale-Gedanken klingt (und natürlich auch, wenn nicht), könnt ihr ab sofort in die Beta einsteigen.

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