PUBG überarbeitet den blauen Kreis und die Todeszone

Der blaue Kreis in Playerunknown’s Battlegrounds ist ein geheimnisvoller Gott. Wir können seine Launen nicht voraussagen, nur hoffen, dass er uns gewogen ist – bevor wir ihm für seine Güte danken. Innerhalb des Kreises besteht das Leben, außerdem nur der Tod. Einige sagen, der Kreis verleihe dem Spiel eine Struktur, indem er eine Nähe zwischen uns erzwingt, aber ich glaube nicht, dass er sich darum kümmert oder auch nur von unserer Anwesenheit Notiz nimmt. Seine Launen und Beweggründe werden sich bald erneut ändern, da die Entwickler gerade Änderungen an seiner Geschwindigkeit und den Bewegungen testen.

Sie plaudern auch über Cheats und sagen, dass sie eine Sperrung weiterer 100.000 Schummler planen, die ihnen ins Netz gingen. Außerdem geben sie eine Warnung aus, dass es ein Bug sein könnte, wenn ihr in einem Replay wütend einen Cheater erkannt haben wollt.

Zunächst zu unserem Gott. PUBG Corp hat einen neuen Patch auf die Test-Server gehievt, der die Geschwindigkeit, Ruhepausen und den Schaden der blauen Zone phasenweise anpasst. Da sie es ist, was die Spieler antreibt (anders als Mordlust und Messie-Mentalität), sollte sie den Rhythmus innerhalb der Runden ändern.

“Während der Early-Access-Periode erhielten wir von euch eine Menge Feedback, dass das Pacing und die Gefechtsverteilung in einem Match beständiger und weniger chaotisch ausfallen könnte“, schreiben die Entwickler in einem Posting von gestern. Sie geben an, intern einige Ideen getestet zu haben, die sie bislang jedoch nicht umsetzen konnten, da sie mit anderen Dingen beschäftigt waren. Nun ja, diese Änderungen sind nun auf den Test-Servern verfügbar:

  • Slightly decreased the waiting time of the blue zones in mid-to-late phase of a match
  • Slightly decreased the shrinking speed of the blue zones in mid-to-late phase (In this phase, blue zones will now move at a slower speed and the travel time of blue zones has slightly increased due to this change)
  • Slightly increased the damage per second of the last blue zone

Die Kreise werden also in der Mittel- bis Endphase eines Spiels weniger Zeit im Ruhezustand verbringen, sich aber langsamer bewegen. Am Ende dann werden sie euch grillen, wenn ihr im Blauen geschnappt werdet.

So sieht es der momentane Plan vor. PUBG Corp behält sich Änderungen auf Grundlage von Feedback und Test-Server-Daten vor und wird im Anschluss weiterhin die Funktionalität austesten. Wollt ihr selbst reinschauen, ladet den separaten Client namens “Playerunknown’s Battlegrounds (Test Server)“ in eurer Steam-Bibliothek herunter.

Hoffentlich sorgt das für einen Ausgleich in den Runden. Im Moment scheint die Hälfte der Spieler in den eröffnenden Minuten zu sterben, bevor sich das Match mit etwa 40 lebenden Teilnehmern gefühlt ewig in die Länge zieht.

Was die Cheater angeht: Die Entwickler sagen, sie hätten die “Daten von zehn Millionen Spielern durchgesehen und Datenprotokolle im zweistelligen Millionenbereich analysiert“, womit sie ein neues Muster zur Cheater-Erkennung entwerfen. 100.000 Leute werden dauerhaft auf einen Schlag gebannt. Wir sehen uns in der Hölle.

Wart ihr allerdings in einem Replay stutzig, wie jemand seine Waffe ohne Rückstoß abzufeuern imstande war, dann seid euch bewusst, dass es ein Bug statt eines Rückstoß-Hacks sein könnte. Die Entwickler sagen:

“Wir konnten ein Problem in unseren Systemen für die Todeskamera, das Replay und die Spielerbeobachtung ausmachen, bei dem andere Spieler dargestellt werden, als nutzten sie Cheats. Wenn ihr euch das Video eines anderen Spielers anschaut, sieht es so aus, als gäbe es keinen Rückstoß, selbst bei einem ehrlichen Spieler. Bitte beachtet, dass dies von einem Bug in den Systemen herrührt. Wir bitten um Verzeihung für die dadurch entstandenen Unannehmlichkeiten und die Verwirrung für viele von euch. Wir beheben diesen Fehler so bald wie möglich.“

Vielleicht haben diese Leute trotzdem gecheatet, wer weiß. Solange dieser Bug besteht, ist das alles eine etwas irriterende Angelegenheit.

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