Die Steam-World- und Fe-Entwickler fusionieren zum neuen Studio Thunderful

Was passiert, wenn Eisen und Dampf aufeinandertreffen? In der realen Welt werden eure Kleidungsstücke glatt. In der Spielbranche reagieren sie miteinander und ergeben eine komplett neue Einheit. Image & Form, das Studio hinter den Steam-World-Spielen, ist mit den Entwicklern des kommenden Waldabenteuers Fe fusioniert (das nichts mit der im Periodensystem festgesetzten Schreibweise für Eisen zu tun hat). Die daraus entstehende Firma heißt Thunderful und ist im Besitz der Chefs beider Studios. Diese beiden Studios werden nicht verschwinden. Das neue, größere Studio bringt sie nur unter ein Dach.

Keine der Änderungen nimmt Einfluss auf die Pläne der Studios. Sie werden “weiterhin Spiele auf Grundlage bestehender und neuer Marken entwickeln“. Das bedeutet, dass weder das farbenprächtige Fe noch weitere Steam-World-Spiele davon betroffen sind.

Image & Form und Zoink haben zuvor bereits zusammengearbeitet. Eigentlich trennt sie nur ein Fluss in Göteborg. Die Studioleiter sind praktisch beste Freunde, wie Joe Skrebels von IGN herausfand. Nun heiraten beide Studios und ziehen in dasselbe Gebäude mit allem, was dazugehört.

“Ich und Klaus, der Zoink leitet, machen eine Menge zusammen“, erzählte uns Brjann Sigurgeirsson, CEO von Image & Form. “Wir rufen uns nicht weniger als fünfmal pro Tag an, um über Spiele, Design und das Tagesgeschäft zu reden. Abends rufen wir uns ebenfalls an, um zu erfahren, was es in der anderen Familie zum Essen gibt, wir reden weiter über das Geschäft, über Design etc. etc.“

“Seit einiger Zeit sind unsere Studios im Besitz desselben Unternehmens, einer wirklich tollen kleinen Truppe namens Bergsala. Sie besitzen die Hälfte der Anteile an Thunderful, während ich und Klaus den Rest halten.“

Bergsala ist der “alleinige Vertrieb von Nintendo-Produkten in der nordischen Region“, also klingt das nach einer guten Partnerschaft, wenn eure Spiele kinderfreundliche Metroidvanias und farbenfrohe Tierabenteuer sind.

Sigurgeirsson übernimmt die CEO-Rolle bei Thunderful, während Mitbesitzer und Zoink-Boss Klaus Lyngeled den Chief-Creative-Officer-Titel erhält.

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