Und, was gibt es Neues in Overwatchs toxischer Community?

Gut, dass Jeff es gerade von sich aus anspricht. Toxisches Verhalten in Overwatch, ein immer wiederkehrendes Thema, das die Community und besonders die Entwickler des Multiplayer-Shooters seit Monaten beschäftigt, weil Spiele Spaß machen sollen, auch wenn man nicht der Beste ist. Im neuesten Video-Update erzählt Game-Director Jeff Kaplan ein paar Takte zum Sauberhalten der Spielerschaft und den Fortschritten, die Blizzard hierbei erzielte.

Zunächst das Wichtigste: Zahlen. Laut Kaplan ließ sich die unflätige Kommunikation in kompetitiven Matches um 17 Prozent reduzieren. Die Spieler melden mehr und mehr Querulanten mithilfe der spielinternen Tools und da sie inzwischen Feedback erhalten, wann Schritte gegen die gemeldete Person unternommen werden, fühlen sich immer mehr Spieler dazu ermuntert. Insgesamt spricht Kaplan von einer 20-prozentigen Steigerung solcher Meldungen.

“Wir haben auch Warnhinweise für Personen implementiert, die kurz davor stehen, eine Strafe zu erhalten, dass ihr Verhalten inakzeptabel ist“, sagt er. “Und dass sie Ärger bekommen, wenn sie weiterhin gemeldet werden oder uns hier bei Blizzard auffallen. Das war uns eine große Hilfe.“

Blizzard möchte auch vorbeugen bzw. proaktiv tätig sein, wie man so sagt. Laut Kaplan behält das Team soziale Netzwerke im Auge und sucht sogar bei Youtube nach toxischem Spielerverhalten, was sie auf die Spur der Übeltäter bringt, noch bevor diese überhaupt gemeldet wurden. Weitere Beispiele wollte er nicht nennen, um den unumgänglichen Spielern nicht die besten Tricks zu verraten (was ganz schön leichtfertig wäre).

Zu den Zahlen sagt Kaplan: “Wir wissen, dass sie nicht so großartig sind, wie sie sein könnten. Wir wissen, dass das nicht das Problem löst und die Lage nicht perfekt ist. Aber sie bessert sich deutlich und viele der Maßnahmen, die wir hier bei Blizzard ergreifen, machen langsam einen Unterschied“.

Was das Balancing angeht: Die Entwickler haben mal wieder Mercy am Wickel, unsere Lieblingsheilerin mit dem schweizerischen Akzent. Konkret geht es ihrer Wiederbelebung gefallener Spieler an den Kragen, die laut Kaplan nicht komplett entfernt, aber “abgeschwächt werden muss“. Weiterhin müsse man den Charakter ganz genau im Auge behalten, damit sie am Ende nicht zu schwach dasteht.

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