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Der Plattform-Shooter Mercenary Kings bekommt nächste Woche neue Inhalte

Selbst wenn ihr keinen von Nintendos neuen Handheld-Heimkonsolen-Hybriden besitzt, ist die Switch für einige Studios ein solider Anlass, zu ihren früheren Titeln zurückzukehren und sie für eine Switch-Neuveröffentlichung in Schuss zu bringen. Obwohl nicht alle davon den Weg zurück auf den PC schaffen (ich meine dich, Cave Story… sehnsuchtsvoll), profitieren wir manchmal von der zusätzlichen Entwicklungszeit.

Das neueste Spiel mit einer entsprechenden Aufhübschung ist Mercenary Kings, ein charmanter, aber mit Fehlern behafteter Plattform-Shooter von Tribute Games. Im Rahmen einer nächsten Monat erscheinenden “Reloaded Edition“ bekommt er eine kleine Erweiterung mit beigefügten Inhalten, zwei neuen spielbaren Charakteren und einigen überraschend bedeutenden Verbesserungen der Lebensqualität. Und all das kostenlos.

Der Tenor der aktualisierten Version ist das übliche “NEUE CHARAKTERE, NEUE WAFFEN, NEUE LEVEL“-Zeug, und ich habe daran nichts auszusetzen. Die beiden Charaktere sind ein charmantes Duo: Die athletische Lady Frigg springt schneller als jeder andere in dem Spiel, egal, wie schwer sie bepackt ist, während der zum Knutschen aussehende Roboter C-Zar seine Fallbewegung mit Schubdüsen verlangsamt. Obwohl es nicht die aufregendsten Gimmicks sind, hilft es irgendwie, dass man vier verschiedene Charakter-Sprites in einem Vier-Spieler-Titel hat.

Es gibt zudem ein paar neue Waffen – die aussehen wie zehn Kanonen und zehn Nahkampfwaffen. Dank ihrer modularen Natur bedeutet das auch eine Menge neuer Crafting-Komponenten, die sich zu abscheulichen Frankenstein-artigen Geräten kombinieren lassen. Das macht immer Spaß. Granaten unterliegen ebenfalls einem Buff in allen Bereichen – eine gute Sache, da sie vorher ein bisschen schrottig waren. In dem hinzugekommenen Level könnt ihr in einem dieser Steel-Soldier-Mech-Anzüge herumstampfen und euch an dem Spiel dafür rächen, dass man die Teile in der ursprünglichen Version zusammengrinden musste. Was das Grinding angeht, auch darum scheinen sich die Entwickler gekümmert zu haben.

Worauf ich mich paradoxerweise am meisten freue, das sind die banaleren Änderungen. Viel wichtiger als jeder neue Charakter oder Level ist die Kaufoption für benötigte Crafting-Materialien, statt wie früher in Missionen grinden zu gehen und auf einen entsprechenden Fund zu hoffen – allein das ist schon ein Game-Changer. Und mehr: Vor den Missionen erfahrt ihr nun, welche Belohnungen euch dafür zustehen, und eure Minmap erfasst die Orte sämtlicher Zielvorgaben, damit ihr nicht länger 80 Prozent euer Zeit verloren seid.

Mit diesen Verbesserungen klingt eine Rückkehr zu Mercenary Kings wie ein spaßiges Vorhaben, und eines, das man gern mit einem oder zwei Freunden in Angriff nimmt. Die “Reloaded Edition“ erscheint am 6. Februar als kostenloser Patch für alle.

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